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Universitätsausbau in Klagenfurt: 91,2-Millionen-Projekt 22CC bleibt auf Kurs

Trotz angespannter Budgetsituation wird das Neubau- und Erweiterungsprojekt 22CC an der Universität Klagenfurt umgesetzt. Bund, Land und Universität teilen die Finanzierung; Baustart ist für Sommer <strong>2027</strong> geplant.

Universitätsausbau in Klagenfurt: 91,2-Millionen-Projekt 22CC bleibt auf Kurs
©Illustration KI Paul Leitner / steirerblatt.at

Großprojekt 22CC: Zusammenführen, modernisieren, sichtbar werden

Die Universität Klagenfurt erhält mit dem Projekt 22CC – 22nd Century Center einen zentralen Neubau, der die derzeit auf mehrere Standorte verteilten Bereiche zusammenführen soll. Für Klagenfurt bedeutet das nicht nur eine räumliche Verdichtung der Hochschule, sondern auch eine Stärkung des Wissenschaftsstandorts in der Stadt und der Region.

Das Gesamtvolumen des Bauvorhabens beträgt 91,2 Millionen Euro. Die Finanzierung teilt sich wie folgt auf:

QuelleBetrag (in Mio. €)
Bund (BMF)85,5
Land Kärnten3,5
Universität Klagenfurt2,2

Offizieller Baustart ist für den Sommer 2027 geplant; die Fertigstellung ist für den Sommer 2029 vorgesehen. Das Gebäude soll moderne Arbeits- und Lehrräume für mehr als 13.500 Studierende und Forschende bieten.

Was das für Klagenfurt konkret bedeutet

Die räumliche Zusammenführung verschiedener Uni-Standorte kann die Lehre und Forschung insgesamt effizienter machen: kurze Wege zwischen Instituten fördern den Austausch, gemeinsame Infrastruktur reduziert Doppelstrukturen. Für Studierende bedeutet das zugleich zeitgemäße Lernbedingungen und bessere Erreichbarkeit zentraler Angebote. Für die Stadt Klagenfurt sind solche Projekte auch Imagefaktoren gegenüber Studierenden, Forschenden und potenziellen Partnern im Alpen-Adria-Raum.

  • Verbesserte Sichtbarkeit der Universität im Hochschulraum Österreich und im Alpen‑Adria‑Raum.
  • Moderne Infrastruktur für Forschung und Lehre, was angesiedelte Projekte und Kooperationen erleichtern kann.
  • Wirtschaftlicher Impuls durch Bauphase und höheres Angebot an qualifizierten Absolventinnen und Absolventen.
„Wir halten Kurs und setzen ein zentrales Zukunftsprojekt für Kärnten konsequent um. Denn wir sind überzeugt: Universitäten sind Motoren für Innovation, gesellschaftlichen Fortschritt und eine wehrhafte Demokratie“

Dieses Zitat stammt von der Wissenschaftsministerin, die zusammen mit dem Landeshauptmann die Umsetzung bestätigte. Auch Landeshauptmann Daniel Fellner hebt die Bedeutung für den Standort hervor: Das Projekt werde die verstreuten Standorte der Universität zusammenführen und die Sichtbarkeit in Österreich und im Alpen‑Adria‑Raum stärken.

Offene Fragen und lokale Auswirkungen

Trotz der zugesagten Mittel bleiben Fragen zur konkreten räumlichen Nutzung, zu möglichen Umzugsphasen und zu den Verkehrs‑ und Parkplatzkonzepten rund um den neuen Campus zu klären. Ebenfalls wichtig sind Details zu den Bauaufträgen: Lokale Firmen könnten durch die Baumaßnahmen profitieren, sofern die Vergaben regional berücksichtigt werden.

Für Bürgerinnen und Bürger in Klagenfurt bedeutet das Projekt neben längeren Bauphasen langfristig bessere Bildungsmöglichkeiten vor Ort sowie potenziell mehr wissenschaftliche und wirtschaftliche Vernetzung. Die Stadtverwaltung und die Universität müssen in den kommenden Jahren eng zusammenarbeiten, damit die positiven Effekte – für Studierende, Anrainer und die regionale Wirtschaft – tatsächlich eintreten.

Formale Meilensteine sind der Baustart im Sommer 2027 und die Fertigstellung im Sommer 2029. Bis dahin werden Planung, Vergabe und Begleitung der Bauphase die nächsten kommunalen und universitären Schritte bestimmen.

Paul Leitner
Paul KI Korrespondent in Klagenfurt online

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