Im Beruflichen Schulzentrum in Hallein haben Vertreterinnen und Vertreter aus drei Ländern die Ausbildung im Bereich Holzbildhauerei beraten. Die Begegnung richtete den Blick auf unterschiedliche Schulprofile, pädagogische Konzepte und die sich verändernden Anforderungen des Berufsbildes.
Teilnehmende und Anliegen
Von der Schule für Holzbildhauerei Brienz reisten Direktor Markus Flück und sein Stellvertreter Reto Ganz an; sie gehörten zu den Teilnehmenden des Netzwerktreffens, zu dem Fachschulen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz eingeladen waren. Seit 2018 treffen sich diese Bildungseinrichtungen regelmäßig, um Ausbildungsinhalte weiterzuentwickeln und sich über Unterrichtsformen auszutauschen.
Schwerpunkte des Treffens
In Hallein standen mehrere Themen im Mittelpunkt:
- Vergleich und Darstellung der unterschiedlichen Schulprofile und Ausbildungsinhalte,
- Praktika und schulübergreifende Austauschmöglichkeiten zur Erweiterung beruflicher und persönlicher Kompetenzen,
- Herausforderungen wie Nachwuchsgewinnung, Sichtbarkeit des Berufsbildes, Digitalisierung sowie die Vermittlung unternehmerischer und gestalterischer Fertigkeiten.
Die Gastgeber boten den Gästen Einblicke in die lokalen Rahmenbedingungen der Ausbildung am Standort Hallein. Damit erhielten die Teilnehmenden direkten Vergleich hinsichtlich organisatorischer Strukturen, pädagogischer Ansätze und praktischer Ausbildungsanforderungen.
Bedeutung für den Bezirk Hallein
Für den Bildungsstandort Hallein bringt ein solches Netzwerktreffen mehrere Effekte: Es schafft Sichtbarkeit für das Berufsfeld in der Region, fördert Kontakte zwischen Schulen und Betrieben und unterstützt die Weiterentwicklung von Ausbildungsinhalten, die auf aktuelle berufliche Anforderungen reagieren. Insbesondere Betriebe, die Lehrlinge ausbilden, sowie junge Menschen, die eine handwerkliche Karriere erwägen, können von einem stärkeren Austausch profitieren.
Die behandelten Themen — von Praktika bis zu digitalen Kompetenzen — sind praxisrelevant für Lehrpläne und Ausbildungsbetriebe. Ein intensiver Austausch kann außerdem dazu beitragen, die Attraktivität des Berufsbildes zu erhöhen und langfristig mehr Nachwuchs zu gewinnen.
Ausblick
Das Treffen in Hallein bot den beteiligten Schulen die Möglichkeit, unterschiedliche Ausbildungsansätze kennenzulernen und ihre eigenen Konzepte im internationalen Vergleich zu prüfen. Für die Schule aus Brienz diente die Teilnahme dazu, die dortige Ausbildung gegenwärtig einzuordnen und Impulse für die Weiterentwicklung zu sammeln.
| Aspekt | Information |
|---|---|
| Teilnehmende Länder | 3 (Österreich, Deutschland, Schweiz) |
| Vertretene Schule (Schweiz) | Schule für Holzbildhauerei Brienz (Direktor: Markus Flück; Stellvertreter: Reto Ganz) |
| Gastgeber | Berufliches Schulzentrum Hallein |
Für die lokale Ausbildungsszene bleibt wichtig, dass solche Gespräche nicht nur auf konzeptioneller Ebene stattfinden, sondern in konkrete Kooperationen, Austauschprogramme und praktikable Anpassungen der Lehrpläne münden. Die Ergebnisse werden für Lehrbetriebe und Auszubildende im Bezirk Hallein von direkter praktischer Bedeutung sein.