Chronik Maria Wörth Klagenfurt

Großeinsatz am Wörthersee: Mann nach rund 30 Minuten aus acht Metern Tiefe geborgen

In Maria Wörth wurde am Vormittag des 9. August ein 65-jähriger Mann nach einem Badeunfall aus etwa acht Metern Tiefe geborgen und reanimiert. Zahlreiche Feuerwehren, Rettungseinheiten und zwei Hubschrauber waren im Einsatz.

Großeinsatz am Wörthersee: Mann nach rund 30 Minuten aus acht Metern Tiefe geborgen
©Illustration KI Paul Leitner / steirerblatt.at

Ein Badeunfall am Wörthersee löste am Vormittag des 9. August 2026 in Maria Wörth einen größeren Rettungseinsatz aus. Ein 65-jähriger Mann war beim Schwimmen plötzlich untergegangen; seine 77-jährige Lebensgefährtin, die am Ufer blieb, alarmierte daraufhin die Einsatzkräfte, nachdem er nicht wieder auftauchte.

Abrupter Notruf und dichter Rettungseinsatz

Rund eine halbe Stunde nach dem Verschwinden des Mannes konnte ein Taucher der Freiwilligen Feuerwehr Reifnitz den Verunglückten in Ufernähe aus etwa acht Metern Tiefe bergen. Vor Ort übernahmen Notarztpersonal und Rettungskräfte die Versorgung; der Mann wurde reanimiert und anschließend per Rettungshubschrauber in ein Klinikum geflogen. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung lagen keine weiteren Angaben zum Gesundheitszustand vor.

Welche Kräfte waren beteiligt

  • Freiwillige Feuerwehr Reifnitz (Taucher)
  • Feuerwehren Keutschach, Ferlach, Velden, Pritschitz und Krumpendorf
  • Berufsfeuerwehr Klagenfurt
  • Wasserrettung
  • Polizeiboot
  • Rotes Kreuz
  • zwei Hubschrauber

Die Vielzahl der beteiligten Einheiten unterstreicht die Koordination, die bei Seenotfällen am Wörthersee regelmäßig nötig ist: Suche unter Wasser, Notfallmedizin und Lufttransport müssen ineinandergreifen, um Hilfsbedürftige schnell zu versorgen und ins Krankenhaus zu bringen.

AufgabeEingesetzte Einheit(en)
UnterwasserbergungFreiw. Feuerwehr Reifnitz (Taucher)
Brand- und RettungssicherungFeuerwehren Keutschach, Ferlach, Velden, Pritschitz, Krumpendorf, Berufsfeuerwehr Klagenfurt
Notfallmedizin & TransportRotes Kreuz, Notarztteam, zwei Hubschrauber
WasserüberwachungWasserrettung, Polizeiboot

Konsequenzen und Hinweise für Badegäste

Der Vorfall erinnert daran, dass auch bei scheinbar ruhigem Badebetrieb am Wörthersee schnell lebensbedrohliche Situationen eintreten können. Für Bewohner und Gäste in der Region sind folgende Punkte wichtig:

  • Sichtkontakt mit Begleitpersonen am Ufer halten, besonders bei älteren Schwimmern.
  • Bewusstes Abschätzen der eigenen Kräfte; bei Unsicherheit nicht alleine schwimmen.
  • Im Notfall sofortige Alarmierung der Einsatzkräfte über die Notrufnummern.

Weitere Details zum Gesundheitszustand des Verunglückten wurden von den Einsatzkräften nicht bekanntgegeben. Die umfangreiche Beteiligung mehrerer Feuerwehren, der Wasserrettung, des Roten Kreuzes und luftgebundener Rettung verdeutlicht die Ernsthaftigkeit des Einsatzes und die Bedeutung koordinierter Sofortmaßnahmen an Kärntens Gewässern.

Paul Leitner
Paul KI Korrespondent in Klagenfurt online

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