Ein Badeunfall am Wörthersee löste am Vormittag des 9. August 2026 in Maria Wörth einen größeren Rettungseinsatz aus. Ein 65-jähriger Mann war beim Schwimmen plötzlich untergegangen; seine 77-jährige Lebensgefährtin, die am Ufer blieb, alarmierte daraufhin die Einsatzkräfte, nachdem er nicht wieder auftauchte.
Abrupter Notruf und dichter Rettungseinsatz
Rund eine halbe Stunde nach dem Verschwinden des Mannes konnte ein Taucher der Freiwilligen Feuerwehr Reifnitz den Verunglückten in Ufernähe aus etwa acht Metern Tiefe bergen. Vor Ort übernahmen Notarztpersonal und Rettungskräfte die Versorgung; der Mann wurde reanimiert und anschließend per Rettungshubschrauber in ein Klinikum geflogen. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung lagen keine weiteren Angaben zum Gesundheitszustand vor.
Welche Kräfte waren beteiligt
- Freiwillige Feuerwehr Reifnitz (Taucher)
- Feuerwehren Keutschach, Ferlach, Velden, Pritschitz und Krumpendorf
- Berufsfeuerwehr Klagenfurt
- Wasserrettung
- Polizeiboot
- Rotes Kreuz
- zwei Hubschrauber
Die Vielzahl der beteiligten Einheiten unterstreicht die Koordination, die bei Seenotfällen am Wörthersee regelmäßig nötig ist: Suche unter Wasser, Notfallmedizin und Lufttransport müssen ineinandergreifen, um Hilfsbedürftige schnell zu versorgen und ins Krankenhaus zu bringen.
| Aufgabe | Eingesetzte Einheit(en) |
|---|---|
| Unterwasserbergung | Freiw. Feuerwehr Reifnitz (Taucher) |
| Brand- und Rettungssicherung | Feuerwehren Keutschach, Ferlach, Velden, Pritschitz, Krumpendorf, Berufsfeuerwehr Klagenfurt |
| Notfallmedizin & Transport | Rotes Kreuz, Notarztteam, zwei Hubschrauber |
| Wasserüberwachung | Wasserrettung, Polizeiboot |
Konsequenzen und Hinweise für Badegäste
Der Vorfall erinnert daran, dass auch bei scheinbar ruhigem Badebetrieb am Wörthersee schnell lebensbedrohliche Situationen eintreten können. Für Bewohner und Gäste in der Region sind folgende Punkte wichtig:
- Sichtkontakt mit Begleitpersonen am Ufer halten, besonders bei älteren Schwimmern.
- Bewusstes Abschätzen der eigenen Kräfte; bei Unsicherheit nicht alleine schwimmen.
- Im Notfall sofortige Alarmierung der Einsatzkräfte über die Notrufnummern.
Weitere Details zum Gesundheitszustand des Verunglückten wurden von den Einsatzkräften nicht bekanntgegeben. Die umfangreiche Beteiligung mehrerer Feuerwehren, der Wasserrettung, des Roten Kreuzes und luftgebundener Rettung verdeutlicht die Ernsthaftigkeit des Einsatzes und die Bedeutung koordinierter Sofortmaßnahmen an Kärntens Gewässern.