Großes Wohnquartier prägt künftig die südliche Stadtentwicklung
Das Areal der ehemaligen Neuner-Gründe im Klagenfurter Süden wird schrittweise zum GlanViertel umgestaltet. Im bislang konkretisierten Abschnitt, bezeichnet als „Wohnquartier an der Glan“, sind laut den vorliegenden Unterlagen rund 300 Wohnungen geplant. Ein wesentlicher Teil davon entsteht im Projekt „Leben im Glanviertel“ der BWSG, das 157 Wohnungen in zehn Häusern vorsieht.
Die geplante Nutzung der Gebäude ist differenziert: In den Häusern A bis D sind Eigentumswohnungen vorgesehen, die Häuser E bis J sollen Mietwohnungen aufnehmen. Zusätzlich sind im Bauteil J eine Kinderbetreuungsstätte und in den Bauteilen H und I Geschäftsflächen vorgesehen. Im Erdgeschoss ist explizit eine Gewerbeeinheit für einen Lebensmittel-Nahversorger geplant, ergänzt durch ein angrenzendes Café.
Konkrete Zahlen und Zeitplan
| Baustein | Angabe |
|---|---|
| Gesamtplanung (Neuner-Gründe) | ~600 Wohnungen (insgesamt geplant) |
| Aktuell konkretisierter Abschnitt | ~300 Wohnungen |
| BWSG-Projekt „Leben im Glanviertel“ | 157 Wohnungen, 10 Häuser |
| Geplante Fertigstellung (aktueller Abschnitt) | voraussichtlich Ende 2028 |
Die Lage des Quartiers wird in den Angaben als verkehrsgünstig beschrieben: Fußläufig 20 Minuten ins Zentrum, gute Anbindung an Bus und Autobahn, Bahnhof und Flughafen innerhalb weniger Kilometer. In der Detailbeschreibung werden zahlreiche Versorgungsangebote in nächster Nähe aufgeführt (Arzt, Apotheke, Supermarkt, Kindergarten, Schulen, Universität), was auf eine integrierte Quartiersplanung mit Nahversorgung hindeutet.
Auswirkungen für Klagenfurt
Für die Stadt bedeutet das Projekt eine zusätzliche Wohnraumbereitstellung und die Stärkung eines neuen Stadtteils mit gemischter Nutzung. Die vorgesehenen Erdgeschoss-Gewerbeflächen, namentlich die Einheit für einen Lebensmittel-Nahversorger, können die lokale Nahversorgung verbessern und Laufkundschaft für ergänzende Betriebe wie Cafés schaffen.
- Wohnangebot: Zunahme an Eigentums- und Mietwohnungen, teils gefördert über BWSG.
- Infrastruktur: Kinderbetreuungsstätte im Haus J entlastet Familien in der Umgebung.
- Wirtschaft: Gewerbeflächen im Erdgeschoss schaffen Räume für lokale Einzelhandels- und Dienstleistungsbetriebe.
Die Pläne sehen eine Mischung aus privaten und öffentlichen Angeboten vor, die sowohl kurzfristig Bauaktivitäten als auch mittelfristig Veränderungen in Verkehr, Einzelhandel und Bildungsangeboten nach sich ziehen werden. Für Anrainerinnen und Anrainer sind während der Bauphase Lärm und Verkehrseinschränkungen zu erwarten; nach Fertigstellung dürften sich hingegen neue Versorgungs- und Sozialsysteme etablieren.
Weiterführende Detailinformationen, etwa zu konkreten Wohnungstypen, Miet- und Kaufpreisen oder Fördermodalitäten, sind in den vorliegenden Kurzangaben nicht enthalten und müssen in späteren Planungs- und Genehmigungsunterlagen vertieft werden. Derzeit gilt als grober Zeitrahmen die voraussichtliche Fertigstellung des aktuellen Abschnitts Ende 2028.