Wirtschaftsförderung durch Sichtbarkeit
Die Werbegemeinschaft „Wirtschaft | Engagement | Feldkirch“ (WEF) und das Stadtmarketing Feldkirch haben eine gemeinsame Kampagne gestartet, die den Wirtschaftsstandort Feldkirch ins Rampenlicht rücken soll. Ziel ist es, die Vielfalt der Innenstadt – von Einzelhandel über Gastronomie bis hin zu Kultur- und Freizeitangeboten – stärker zu betonen und durch persönliche Empfehlungen Vertrauen zu schaffen.
Zahlen, die das Angebot beschreiben
Die Kampagne baut auf konkreten Daten zur Innenstadt auf: Insgesamt stehen rund 24.400 Quadratmeter an Geschäfts- und Gastronomiefläche zur Verfügung. Dort sind nach Angaben der Initiatoren 218 Betriebe ansässig, darunter 173 Handelsgeschäfte und 45 Gastronomiebetriebe. Diese Zusammensetzung zeichnet sich laut Initiatoren insbesondere durch einen hohen Anteil eigentümergeführter Geschäfte und einen breit gefächerten Branchenmix aus.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Geschäfts- und Gastronomiefläche | 24.400 m² |
| Insgesamt Betriebe | 218 |
| Handelsgeschäfte | 173 |
| Gastronomiebetriebe | 45 |
Authentizität statt klassischer Werbung
Im Zentrum der Aktion stehen keine herkömmlichen Werbeslogans, sondern persönliche Empfehlungen: Schaufensterplakate und Postkarten sollen auf diese Stimmen aufmerksam machen. Kundinnen und Kunden, genauso wie Betriebe selbst, werden aufgerufen, ihre Lieblingsorte in Feldkirch über Social Media zu teilen. Zur Kennzeichnung dient der Hashtag #feldkirchempfiehlt.
„Die besten Botschafter:innen für Feldkirch sind jene Menschen, die unsere Stadt jeden Tag leben und erleben. Mit der Kampagne schaffen wir eine Plattform für echte Empfehlungen, die Vertrauen schaffen und weit über klassische Werbung hinauswirken. Echte Menschen geben ehrliche Empfehlungen“,
betont WEF-Obmann Mario Sieber.
Organisatorisch setzten die Initiatoren auf lokale Expertise: Konzept und Gestaltung stammen vom Feldkircher Grafikbüro Zeughaus Design, die Foto- und Videoproduktion übernahm die Kreativagentur Frl. Müller & Söhne. In der Außendarstellung betonen die Macher, dass es sich um eine Initiative „für Feldkirch – aus Feldkirch“ handeln soll.
Bedeutung für Anrainer und Besucher
Für Einwohnerinnen und Einwohner des Bezirks bedeutet die Kampagne konkret: mehr Sichtbarkeit für regionale Angebote, potenziell mehr Kundschaft für kleine, eigentümergeführte Betriebe und ein stärkeres Bewusstsein für die innenstädtische Vielfalt. Für Gewerbetreibende eröffnet die Aktion eine zusätzliche, vergleichsweise kostengünstige Plattform, um Stammkund:innen und neue Besuchergruppen anzusprechen.
- Teilnahme ist offen für Betriebe und Kund:innen: Beiträge über Social Media sollen die Kampagne mitprägt gestalten.
- Geplante Werbemittel: Schaufensterplakate und Postkarten in der Innenstadt.
- Regionale Wertschöpfung: Konzept, Gestaltung und Produktion stammen aus Feldkirch.
Die Initiative reiht sich in die laufenden Bemühungen ein, die Attraktivität der historischen Altstadt als Einkaufs- und Erlebnisort zu erhalten. Durch die Hervorhebung von persönlichen Empfehlungen wollen die Initiatoren besonders das Vertrauen in lokale Angebote stärken – ein Ansatz, der angesichts der Konkurrenz durch Onlinehandel und großer Zentren an Bedeutung gewinnt.
Für Interessierte aus der Bevölkerung und für Gewerbetreibende ist der erste Schritt zur Teilnahme die Nutzung des Hashtags #feldkirchempfiehlt in Beiträgen oder die Kontaktaufnahme mit dem Stadtmarketing. Konkrete Termine für begleitende Events oder weitere Maßnahmen wurden in der Mitteilung nicht genannt.