Am Sonntagvormittag kam es auf dem Glockenwaldweg in Laterns zu einem schweren Sturz: Eine 49-jährige E-Bikerin wurde bei einer Tour mit drei Begleitpersonen beim Absteigen von ihrem Rad aus dem Gleichgewicht gebracht und fiel in ein darunterliegendes Bachbett.
Unfallhergang und Rettung
Der Vorfall ereignete sich gegen 10.00 Uhr. Die Gruppe war von Rankweil in Richtung Guhlalm unterwegs, als sie einen engen Pfad erreichte und deshalb beschlossen, die Fahrräder zu Fuß weiterzuschieben. Beim Absteigen auf der bergabliegenden Seite verlor die 49-Jährige das Gleichgewicht und stürzte schätzungsweise 20 Meter in das Bachbett, wo sie verletzt liegen blieb.
Die drei Begleiter leisteten sofort Erste Hilfe und setzten die Rettungskette in Gang. Die Bergrettung führte eine Seilbergung durch, anschließend wurde die Frau mit dem Rettungshubschrauber C8 ins Landeskrankenhaus Feldkirch geflogen.
Bedeutung für Besucher und Anrainer
Der Unfall weist auf mehrere Aspekte hin, die für Radfahrende und Wandernde im Bezirk Feldkirch relevant sind: enge Pfade, steile Hanglagen und die Entscheidung, ein E-Bike bergab zu schieben, bergen besondere Risiken. Die Kombination aus Gefälle und schwerer Fahrunterstützung von E-Bikes kann beim Absteigen das Gleichgewicht zusätzlich beeinträchtigen.
- Ort: Glockenwaldweg, Laterns
- Uhrzeit: ca. 10.00 Uhr
- Beteiligte: eine 49-jährige Frau und drei Begleitpersonen
- Rettung: Bergrettung (Seilbergung) und Rettungshubschrauber C8
- Zielkrankenhaus: LKH Feldkirch
Praktische Hinweise
Für Einheimische und Ausflügler empfiehlt es sich, besonders auf engen Wegen vorsichtig abzusteigen und Räder gesichert neben sich zu führen. Bei Hanglagen sollte das Fahrrad so positioniert werden, dass beim Aussteigen das Risiko des Umkippens minimiert wird. Tragen von Helm und entsprechende Schutzausrüstung bleibt essentiell; bei schweren Stürzen ist die Rettung oft auf spezialisiertes Personal und Lufttransport angewiesen, wie der Einsatz in Laterns zeigte.
| Faktor | Konsequenz |
|---|---|
| Enge Pfade | Absteigen nötig, erhöhtes Sturzrisiko |
| Bergabseite beim Absteigen | Verlust des Gleichgewichts wahrscheinlicher |
| E-Bike-Gewicht | erschwert sicheres Führen zu Fuß |
Der Einsatz zeigt, wie wichtig schnelle Ersthilfe durch Begleitpersonen und die koordinierte Arbeit von Bergrettung und Notfallrettung sind. Über den weiteren Gesundheitszustand der Verletzten liegen keine zusätzlichen Informationen vor.