Vorfall und Ausgangslage
Am Donnerstag kam es in der St.-Ulrich-Straße in Götzis zu einem Einsatz wegen wahrgenommenen Gasgeruchs in einem Gebäude, in dem sich unter anderem die örtliche Postfiliale, Angebote der Öffentlichen Jugendarbeit und eine Kleinkinderbetreuung befinden. Die Einsatzkräfte rückten zunächst gegen 11:05 Uhr aus und räumten das Haus vorsorglich.
Erneute Evakuierung und Messungen
Nachdem erste Messungen der Feuerwehr zunächst keine Hinweise auf ein Leck ergaben, trat gegen 14:20 Uhr erneut starker Geruch auf. Daraufhin wurde das Gebäude ein zweites Mal vollständig evakuiert. Bei weiteren Untersuchungen durch die Feuerwehren gemeinsam mit Spezialisten des örtlichen Energieversorgers (vkw) wurden im Keller erhöhte Kohlenmonoxid-Konzentrationen festgestellt.
Ursache, Folgen und Sperre
Als wahrscheinliche Ursache wurde eine dort gelagerte, größere Batterie identifiziert. Aufgrund unklarer Luftzirkulation im Gebäude gab die Feuerwehr das Haus nicht wieder frei. Das Gebäude bleibt nach Angaben der Einsatzkräfte mindestens bis zum 31. Juli geschlossen. Glücklicherweise wurden bei dem Vorfall keine Personen verletzt.
Eingesetzte Kräfte und Ablauf
Am Einsatz beteiligt waren die Feuerwehren Götzis und Feldkirch-Tosters, ein Rettungswagen, die Sicherheitswache Götzis sowie die Bundespolizei. Zusätzlich unterstützten Spezialisten der vkw die Messungen im Kellerbereich.
- Betroffene Einrichtungen: Postfiliale, Öffentliche Jugendarbeit, Kleinkinderbetreuung
- Zeitpunkte der Evakuierung: ca. 11:05 Uhr und ca. 14:20 Uhr
- Festgestellte Gefahr: erhöhte Kohlenmonoxid-Konzentration im Keller
Was das für Götzis bedeutet
Für die Menschen in Götzis bedeutet die Sperre: Die Postfiliale steht vorübergehend nicht zur Verfügung, Angebote der Jugendarbeit und die Kleinkinderbetreuung in diesem Gebäude sind ebenfalls betroffen. Kundinnen und Kunden der Post müssen vorerst auf alternative Filialen oder Postdienste ausweichen; Eltern sollten sich nach Ersatzangeboten für die Betreuung erkundigen. Die Gemeinde und die Einsatzkräfte haben die Gefahrenquelle lokalisiert, jedoch bleibt die Freigabe des Gebäudes bis zur Klärung der Luftzirkulation und weiterer Sicherheitsprüfungen ausgesetzt.
Zeitleiste (Übersicht)
| Uhrzeit / Tag | Ereignis |
|---|---|
| ca. 11:05 | Erste Evakuierung nach Wahrnehmung von Gasgeruch |
| ca. 14:20 | Zweite Evakuierung nach erneutem Geruch |
| anschließend | Messung durch Feuerwehr und vkw: erhöhte CO-Werte im Keller |
| bis 31. Juli | Gebäude bleibt vorläufig gesperrt |
Die Bevölkerung wird gebeten, den Bereich der St.-Ulrich-Straße während der laufenden Untersuchungen zu meiden und Informationen der Gemeinde sowie der Einsatzkräfte zu beachten. Weitere Angaben zu Öffnungszeiten und Ausweichlösungen der betroffenen Einrichtungen liegen derzeit bei den verantwortlichen Stellen.