Der Dom in Feldkirch steht am 15. August im Mittelpunkt einer regional sichtbaren kirchlichen und musikalischen Veranstaltung: Der Domchor Feldkirch gestaltet den Gottesdienst zu Maria Himmelfahrt mit der Missa brevis in D des böhmischen Komponisten Franz Xaver Brixi (1732–1771). Der Gottesdienst wird am Vormittag um 10 Uhr live auf ORF III übertragen.
Musikalische Besetzung und Anlass
Die Missa brevis, die stilistisch zwischen Spätbarock und Vorklassik einzuordnen ist, bildet den musikalischen Kern des Gottesdienstes. Als Solist:innen sind Birgit Plankel (Sopran), Lea Müller (Alt), Clemens Breuss (Tenor) und Michael Schwendinger (Bass) genannt. Den Chor begleitet das Orchester der Dommusik; die Orgelpartie übernimmt Domorganist Johannes Hämmerle.
Der liturgische Rahmen erhält zudem eine persönliche Note: Im Zuge des Gottesdienstes wird Dompfarrer Fabian Jochum verabschiedet. Diese Kombination aus musikalischem Programm und persönlichem Anlass macht die Feier sowohl für regelmäßige Kirchgänger:innen als auch für kulturinteressierte Zuschauer:innen der Region relevant.
Bedeutung für Feldkirch und die Region
Die Entscheidung, den Gottesdienst live im Fernsehen zu übertragen, setzt ein öffentliches Zeichen für die Bedeutung des Doms und seiner musikalischen Arbeit über die Gemeindegrenzen hinaus. Für Bewohner:innen von Feldkirch bedeutet das einerseits die Möglichkeit, dem Abschied des Dompfarrers auch ohne Anwesenheit vor Ort beizuwohnen; andererseits bringt die Ausstrahlung die lokale Chormusik in ein größeres Publikum.
- Datum: 15. August (Maria Himmelfahrt)
- Zeit: 10:00 Uhr
- Ort: Dom Feldkirch
- Übertragung: ORF III (live)
| Programmpunkt | Beteiligte |
|---|---|
| Missa brevis in D | Domchor, Orchester der Dommusik |
| Solist:innen | Birgit Plankel, Lea Müller, Clemens Breuss, Michael Schwendinger |
| Orgel | Johannes Hämmerle (Domorganist) |
Für Interessierte empfiehlt es sich, vorab Informationen zur Besucher:innenregelung am Dom einzuholen, da an Feiertagen und bei besonderen Feiern mit erhöhtem Andrang zu rechnen ist und Sitzplätze begrenzt sein können. Die Fernsehausstrahlung bietet eine barriereärmere Alternative, um dem Gottesdienst beizuwohnen.
Die Ausstrahlung auf ORF III macht die Feier auch für jene sichtbar, die nicht vor Ort sein können. Für die Domgemeinde ist die Kombination aus liturgischem Anlass und repräsentativer Übertragung ein Beitrag zur Wahrnehmung kirchlicher Kulturangebote in der Region.