In Klagenfurt ist mit Horst Kogler eine prägende Figur der regionalen Gastronomie gestorben. Der gebürtige Gurktaler, der im Jahr 1972 nach Klagenfurt übersiedelte, machte sich hier als Betreiber der Diskothek „Congress“ in der Völkermarkter Straße einen Namen und trug in der Folgezeit zur Entwicklung des Nachtlebens in der Landeshauptstadt bei.
Stationen und Bedeutung für Klagenfurt
Koglers Wirken erstreckte sich über mehrere Jahrzehnte und verschiedene Betriebe. In den 1970er- und 1980er-Jahren wurde seine Diskothek zu einem Anziehungspunkt, an dem sich auch überregionale und internationale Künstler die Klinke in die Hand gaben. In Medienberichten wird erwähnt, dass Persönlichkeiten wie Falco oder Udo Jürgens zu seinen Gästen gehörten – ein Hinweis auf die Strahlkraft, die sein Betrieb damals besaß.
Auslandsaufenthalt und Rückkehr
Zusammen mit seiner Ehefrau Monika zog Kogler 1988 nach Mallorca, wo das Paar mehrere Jahre im Gastgewerbe tätig war. Nach rund zehn Jahren auf der Insel kehrten sie nach Kärnten zurück und setzten ihre Tätigkeit in der Heimat fort. Die Rückkehr markierte das Fortbestehen seines Einflusses auf die lokale Gastronomieszene, diesmal unter anderem mit Betrieben in der Innenstadt.
- 1972 – Übersiedlung nach Klagenfurt, Eröffnung der Diskothek „Congress“
- 1988 – Auswanderung nach Mallorca mit Ehefrau Monika
- ca. 1998 – Rückkehr nach Kärnten und Fortführung gastronomischer Aktivitäten
| Jahr | Ereignis |
|---|---|
| 1972 | Eröffnung der Diskothek „Congress“ in Klagenfurt |
| 1988 | Übersiedlung nach Mallorca |
| ca. 1998 | Rückkehr nach Kärnten |
Die Verabschiedung von Horst Kogler erfolgt im Familienkreis; nähere Details wurden von Angehörigen nicht veröffentlicht. Für viele Menschen in Klagenfurt bleibt sein Name mit Erinnerungen an Musikabende, Ausgehnächte und die Entwicklung der Innenstadtverbundenen Gastronomie verbunden.
Sein Lebensweg steht exemplarisch für eine Generation von Gastronomen, die in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts das Nachtleben kleinerer Städte professionalisierte und dadurch städtische Freizeitangebote für Junge und Alte prägte. Der Tod Koglers markiert das Ende einer Ära in der Klagenfurter Gastroszene, deren Spuren noch in der lokalen Erinnerungslandschaft zu finden sind.