Kirchendach nach umfassender Sanierung wieder in neuem Zustand
WENNS. Nach einer mehrmonatigen Planungs- und Bauphase ist die Sanierung des Daches der Pfarrkirche in Wenns abgeschlossen. Das historische Gotteshaus präsentiert sich damit wieder geschützt gegen Witterungseinflüsse, die langfristige Bausubstanz ist gesichert.
Die Renovierungsarbeiten zielten darauf ab, den Fortbestand eines für das Ortsbild wichtigen Gebäudes zu sichern. In Gemeinde, Pfarre und bei denkmalpflegerischen Stellen sah man den Eingriff als notwendigen Schritt, um Folgeschäden an Dachstuhl und Mauerwerk zu verhindern und den Bau für die kommenden Jahrzehnte zu erhalten.
Gemeinschaftliche Finanzierung und Feier zur Fertigstellung
Die Kosten für die Sanierung wurden nicht allein von der Gemeinde getragen: An den Aufwendungen waren die Diözese Innsbruck, das Land Tirol und das Bundesdenkmalamt beteiligt. Die Gemeinde Wenns leistete ebenfalls einen wesentlichen Beitrag. Diese Verteilung der Mittel machte die aufwendige Maßnahme überhaupt erst möglich.
"Allen sei gedankt, die zur Realisierung des Projekts beigetragen haben. Die gemeinsame Finanzierung unterstreicht die Bedeutung der Pfarrkirche weit über die kirchliche Nutzung hinaus. Sie ist ein wichtiger Bestandteil des Ortsbildes und prägt seit Generationen das Erscheinungsbild von Wenns."
Bei der Abschlussfeier waren zahlreiche Gäste zugegen, darunter Dorfchef Patrick Holzknecht, der Leiter des Seelsorgeraumes Pitztal, Harald Sturm, und der Obmann des Pfarrgemeinderates, Friedl Eiter. Das Zusammenkommen diente nicht nur der Präsentation des Bauergebnisses, sondern auch dem Danken an alle Beteiligten.
Konkrete Bedeutung für die Bevölkerung
Für die Bewohnerinnen und Bewohner von Wenns bedeutet die Sanierung mehr als ein optisches Update: Ein intaktes Dach vermindert die Gefahr von Feuchtigkeitsschäden, schützt historische Ausstattung im Inneren der Kirche und reduziert künftig notwendige Reparaturkosten. Für die Pfarre heißt das: weniger Unterbrechungen im Pfarrbetrieb durch wetterbedingte Schäden und geringere Belastung für ehrenamtliche Helferinnen und Helfer.
- Erhalt des Ortsbilds: Die Kirche bleibt als prägendes Bauwerk erhalten.
- Schutz der Bausubstanz: Vorbeugung gegen Feuchte- und Frostschäden.
- Finanzielle Kooperation: Mehrere Träger teilten sich die Kosten.
Solche sanierungsintensiven Projekte sind in kleinen Gemeinden oft nur durch Kooperation zwischen Kirche, Gemeinde und Förderstellen realisierbar. Die Beteiligung des Bundesdenkmalamts weist zudem darauf hin, dass es sich um ein denkmalgeschütztes Objekt handelt, bei dem fachliche Vorgaben einzuhalten waren.
| Projektaspekt | Beteiligte |
|---|---|
| Trägerschaft / Finanzierung | Diözese Innsbruck, Land Tirol, Bundesdenkmalamt, Gemeinde Wenns |
| Repräsentative Gäste | Bürgermeister Patrick Holzknecht, Harald Sturm, Friedl Eiter |
| Ziel | Erhalt der Bausubstanz und Schutz des Ortsbilds |
Für Anrainerinnen und Anrainer bedeutet das Ergebnis eine sichtbare Verbesserung der Infrastruktur und einen Beitrag zur Bewahrung lokaler Identität. Künftige Generationen profitieren gleichermaßen: durch den Erhalt historischer Bausubstanz und durch vermiedene Folgekosten, die bei Vernachlässigung entstanden wären.