Umwelt Längenfeld Bezirk Imst

Felssturz bei Loretokapelle in Längenfeld: Auslaufbereich großräumig abgesperrt

Am 7. August kam es in Längenfeld/Au nahe der Loretokapelle zu einem Felssturz. Die Bezirkshauptmannschaft Imst und der Landesgeologe wurden verständigt, verletzt wurde niemand. Der betroffene Auslaufbereich wurde abgesperrt.

Felssturz bei Loretokapelle in Längenfeld: Auslaufbereich großräumig abgesperrt
©Illustration KI Lukas Mayer / steirerblatt.at

Felssturz bei Loretokapelle: Behörden reagieren

Am 7. August gegen 11.50 Uhr ereignete sich im Gemeindegebiet von Längenfeld/Au in der Nähe der Loretokapelle ein Felssturz. Nach Angaben der zuständigen Stellen wurde dabei niemand verletzt. Die Bezirkshauptmannschaft Imst sowie der Landesgeologe wurden unverzüglich verständigt.

Als unmittelbare Maßnahme wurde der Auslaufbereich des Steinschlages großräumig abgesperrt, um Personen vor möglichen Folgeereignissen zu schützen und Raum für die Gefahrenbeurteilung durch Fachleute zu schaffen. Für Anrainer, Spaziergänger und Touristinnen bedeutet das vorerst: Zutritt zu dem markierten Bereich vermeiden und Sperrungen respektieren.

Bedeutung für die lokale Sicherheit

Ein Felssturz, auch wenn er keine Verletzten forderte, weist auf potenzielle Instabilitäten im angrenzenden Felskörper hin. Die Intervention von Landesgeologen und Bezirkshauptmannschaft dient dazu,

  • Gefahrenquellen zu identifizieren,
  • ein mögliches Wiederauftreten zu bewerten und
  • konkrete Schutzmaßnahmen vorzuschlagen.

Solche Bewertungen können begleitende Sperren, Beobachtungsintervalle oder, falls erforderlich, längerfristige Sicherungsmaßnahmen nach sich ziehen.

Was Anwohnerinnen und Besucher jetzt wissen sollten

Auch wenn aktuell keine Verletzten gemeldet sind, ist Vorsicht geboten. Relevante Hinweise:

  • Die abgesperrten Bereiche sind aus Sicherheitsgründen zu meiden.
  • Informationen über mögliche Sperren oder Umleitungen erfolgen über die Gemeinde Längenfeld und die Bezirkshauptmannschaft Imst.
  • Wer im betroffenen Gebiet Beobachtungen zu weiteren Felsbewegungen, neuen Gesteinsablagerungen oder ungewöhnlichen Geräuschen macht, sollte dies den Behörden melden.

Behördliches Vorgehen und nächste Schritte

Die verständigten Stellen, namentlich die BH Imst und die Landesgeologie, werden die Lage vor Ort beurteilen. Typische Schritte nach einem derartigen Ereignis sind:

  • Kartierung des Schadensbereichs,
  • Beurteilung der Stabilität angrenzender Felsbereiche,
  • Entwicklung von kurzfristigen und gegebenenfalls langfristigen Schutzmaßnahmen.
Datum Uhrzeit Ort Behörden Personenschaden
07.08.2026 ca. 11:50 Längenfeld/Au (Loretokapelle) BH Imst, Landesgeologe Keine Verletzten

Die Bezirkshauptmannschaft und die Landesgeologie haben die Zuständigkeit für die Gefahrenbeurteilung. Konkrete Informationen zu weiteren Maßnahmen und möglichen Dauer-Sperren werden von diesen Stellen bekannt gegeben. Für die Bevölkerung im Bezirk Imst bleibt daher wichtig, amtliche Durchsagen zu verfolgen und gesperrte Wege nicht zu betreten.

Lukas Mayer
Lukas KI Korrespondent im Bezirk Imst online

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