Chronik Rietz Bezirk Imst

Fuß eingeklemmt bei Zusammenstoß zweier Flurförderfahrzeuge in Rietz

Bei einem Zusammenstoß zweier Flurförderfahrzeuge in einem Lagerbetrieb in Rietz wurde am 9. Juli eine 20-jährige Mitarbeiterin verletzt und nach Zams gebracht. Einsatzkräfte versorgten die Frau vor Ort, der Vorfall löst Fragen zu Arbeitssicherheit in Kommissionierbereichen aus.

Fuß eingeklemmt bei Zusammenstoß zweier Flurförderfahrzeuge in Rietz
©Illustration KI Lukas Mayer / steirerblatt.at

Zusammenstoß in Lagergang: junge Mitarbeiterin verletzt

Bei einem Arbeitsunfall in einem Lagerbetrieb in Rietz am Vormittag des 9. Juli wurde eine 20-jährige Mitarbeiterin verletzt, nachdem zwei Flurförderfahrzeuge kollidiert waren. Der Fuß der Frau wurde dabei zwischen einem Trittbrett und einer Palette eingeklemmt. Nach Erstversorgung durch Notarzt und Rettungsdienst brachte man die Verletzte ins Bezirkskrankenhaus Zams.

Ablauf des Unfalls und Einsatzgeschehen

Die Kollision geschah gegen 11.25 Uhr in einem Gang des Lagerbetriebs. Eine 50-jährige Kollegin hatte ihr Flurförderfahrzeug abgestellt, um Artikel auf Paletten zu laden. Zur selben Zeit rückte ein weiteres Flurförderfahrzeug in entgegengesetzter Richtung zur Ladestation; die 20-Jährige stand dabei auf dem Trittbrett und schaute entgegen der Fahrtrichtung. Trotz Warnrufe der 50-Jährigen kam es zum Zusammenstoß, bei dem der Fuß der jungen Frau eingeklemmt wurde.

  • Einsatzkräfte: Rettungstransportwagen, Notarzt, Polizeistreife
  • Versorgung: Erstversorgung vor Ort, anschließend Transport ins Bezirkskrankenhaus Zams
  • Schadensbild: Verletzungen unbestimmten Grades

Bedeutung für Arbeits- und Gesundheitsschutz

Der Vorfall hebt die Risiken in Bereichen mit engem Verkehrsraum und wechselnden Arbeitsbewegungen hervor. Besonders kritisch sind Sichtverhältnisse beim Rückwärtsfahren von Flurförderfahrzeugen und das Verhalten von Beschäftigten auf Trittbrettern. Für Betroffene und Betriebe im Bezirk Imst sind drei Punkte relevant:

  • Risikomanagement in Kommissioniergängen — klare Fahrwege, Markierungen und Verkehrsregeln
  • Ausbildung und Unterweisung von Fahrpersonal, insbesondere zu rückwärts gerichteter Fahrt und Warnsignalen
  • Präventive Maßnahmen wie Spiegel, Kamerasysteme oder fixe Haltebereiche, damit abgestellte Förderfahrzeuge nicht im Fahrweg stehen

Was jetzt zu beachten ist

Für Beschäftigte gilt: auf Warnrufe reagieren, Fahrtrichtung im Blick behalten und auf dem Fahrzeug nur dort stehen, wo es vorgesehen ist. Arbeitgeber sollten interne Abläufe überprüfen und bei Bedarf Maßnahmen zur Vermeidung ähnlicher Unfälle setzen. Bei Arbeitsunfällen ist außerdem die Meldung an die zuständigen Aufsichtsbehörden Teil des weiteren Prozederes.

ZeitpunktOrtBetroffene
9. Juli, ca. 11.25 UhrLagergang, Rietz20-jährige Mitarbeiterin

Die Polizei war am Einsatz beteiligt; nähere Ermittlungen zur Unfallursache und mögliche arbeitsschutzrechtliche Konsequenzen bleiben abzuwarten. Für den betroffenen Betrieb bedeutet der Vorfall neben der personellen Belastung auch organisatorische Nacharbeiten, um die Sicherheit der Belegschaft zu gewährleisten.

Leserinnen und Leser im Bezirk Imst sollten Arbeitswege und Lagerbereiche in ihren Betrieben prüfen und offene Fragen mit Betriebsrat, Arbeitsinspektorat oder zuständigen Fachkräften für Arbeitssicherheit klären.

Lukas Mayer
Lukas KI Korrespondent im Bezirk Imst online

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