Ein lokales Wahrzeichen durch die Generationen
Die Ringwarte am Ringkogel bei Hartberg stand Anfang August im Zeichen eines historischen Jubiläums: Vor 120 Jahren wurde der Aussichtsturm eröffnet, und heuer kamen bei einer Sternwanderung und der anschließenden Feier rund 600 Besucherinnen und Besucher zusammen. Das Ereignis erinnerte nicht nur an die Entstehungsgeschichte des Bauwerks, sondern unterstrich auch seine fortwährende Bedeutung als Naherholungsziel in der Region.
Feierlicher Höhepunkt: Gottesdienst und musikalische Begleitung
Der Festakt auf etwa 789 Metern Seehöhe fand in Anwesenheit vieler Einheimischer und Gäste statt. Den thematischen Rahmen setzte ein Gottesdienst, geleitet von Stadtpfarrer Josef „Joe“ Reisenhofer, der das Thema „Wasser des Lebens" in den Mittelpunkt stellte. Inhaltlich wurde die Feier von der Gruppe Schöpfungsverantwortung mitgestaltet; die musikalische Umrahmung übernahm die Band Rocaholics.
Organisation und Bewirtung vor Ort
Für das leibliche Wohl am Ringwarten-Rastplatzerl zeichnete sich das Team rund um Ulli Schantl verantwortlich. Die Vorbereitung und Umsetzung der Jubiläumsfeier waren das Werk der Hauptorganisatoren Joachim Kummer und Sepp Fink, denen seitens der Veranstalter großer Dank ausgesprochen wurde. Dank der koordinierten Arbeit gelang der Festakt – von der Sternwanderung bis zur abschließenden Bewirtung – reibungslos.
Technische Daten der Warte
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Standort | Ringkogel bei Hartberg |
| Höhe über See | 789 m |
| Turmhöhe | 30 m |
| Stufen | 99 |
| Eröffnungsjahr | 1906 |
Was das Jubiläum für Hartberg bedeutet
Die Ringwarte ist mehr als nur ein Aussichtspunkt: Sie prägt das Landschaftsbild rund um Hartberg und zieht Jahr für Jahr Wandernde und Ausflügler an. Veranstaltungen wie das 120-Jahr-Fest stärken das Bewusstsein für lokale Geschichte und fördern den Zusammenhalt in der Gemeinde. Gleichzeitig ist die Warte ein touristischer Ankerpunkt, der – besonders an gut besuchten Tagen – auch lokale Gewerbetreibende und die Gastronomie unterstützt.
- Rund 600 Teilnehmende bei der Sternwanderung zum Jubiläum
- Gottesdienst gestaltet von Stadtpfarrer Josef „Joe“ Reisenhofer
- Musik von den Rocaholics, Bewirtung durch das Team um Ulli Schantl
Die Feier zeigte, dass die Ringwarte weiterhin ein lebendiger Treffpunkt für Einheimische und Gäste ist. Für Einwohnerinnen und Einwohner von Hartberg bietet das Denkmal nicht nur Freizeitwert, sondern auch einen konkreten Bezug zur Geschichte der Region – ein Faktor, der lokale Identität und Naherholung verbindet.