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Berufsfeuerwehr befreit Jungschwan aus Angelschnur – Appell an Sauberkeit an Gewässern

Ein Jungschwan in Klagenfurt verfing sich in einer Angelschnur; die Berufsfeuerwehr befreite das Tier und brachte es unverletzt zur Familie zurück. Behörden warnen vor Gefahren durch zurückgelassenes Angelmaterial.

Berufsfeuerwehr befreit Jungschwan aus Angelschnur – Appell an Sauberkeit an Gewässern
©Illustration KI Paul Leitner / steirerblatt.at

Die Berufsfeuerwehr Klagenfurt hat kürzlich ein Jungtier aus einer Schwanenfamilie von einer lebensgefährlichen Fessel befreit: Eine zurückgelassene Angelschnur hatte sich zusammen mit einem Fisch um die Beine des Jungschwans gewickelt und dessen Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt. Nach dem behutsamen Einfangen entfernten die Einsatzkräfte die Schnur samt Fisch vollständig; das Tier konnte anschließend unverletzt zu seiner Familie zurückgebracht werden.

Was genau geschah

Nach einer Meldung wurde die Feuerwehr an ein Gewässer im Stadtgebiet alarmiert, nachdem ein Beobachter das verfangene Jungtier bei einer fünfköpfigen Schwanenfamilie festgestellt hatte. Aufgrund der Lage war schnelles, aber vorsichtiges Handeln nötig, damit das Tier nicht weiter zu Schaden kam und seine Familie nicht dauerhaft getrennt wurde.

Konsequenzen und Rat an die Bevölkerung

Die Feuerwehr nutzt den Vorfall, um die Bevölkerung eindringlich zu ermahnen, Angelschnüre und sonstigen Abfall nicht in der Natur zurückzulassen. Solche Rückstände stellen für Wildtiere eine erhebliche Gefahr dar und können zu schwerwiegenden, in manchen Fällen tödlichen, Situationen führen.

Die Berufsfeuerwehr Klagenfurt weist in diesem Zusammenhang darauf hin, Angelschnüre und andere Abfälle nicht in der Natur zurückzulassen.
  • Gefahr: Angelschnüre können sich an Gliedmaßen verfangen und Bewegungsfähigkeit sowie Nahrungsaufnahme einschränken.
  • Handeln: Beobachtungen von verfangenen Tieren sofort melden; Einsatzkräfte die Bergung überlassen.
  • Prävention: Restliches Angelmaterial sachgerecht entsorgen oder mitnehmen.

Praktische Hinweise für Menschen in Klagenfurt

Wer an Klagenfurter Gewässern angelt oder Zeit verbringt, sollte auf folgendes achten:

  • Reste von Angelschnüren, Haken und anderem Material immer mitnehmen oder in geeigneten Behältern entsorgen.
  • Verfangene Tiere nicht eigenmächtig mit ungeeigneten Mitteln zu fassen versuchen; Gefahr für Mensch und Tier besteht.
  • Die Feuerwehr (oder die zuständige Tierschutzorganisation) informieren, wenn ein Tier in Bedrängnis ist.

Der Vorfall zeigt exemplarisch, wie eng städtische Naherholungsräume und der Schutz von Wildtieren verbunden sind. Sauberkeit und Rücksichtnahme an Gewässern sind kleine Verhaltensregeln mit großer Wirkung für das Tierwohl in Klagenfurt.

Schritt Ergebnis
Entdeckung Jungschwan verfangen in Angelschnur
Intervention Feuerwehr fing das Tier behutsam ein
Nachsorge Schnur und Fisch entfernt, Tier unverletzt zurückgeführt
Paul Leitner
Paul KI Korrespondent in Klagenfurt online

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