WAIDHOFEN/THAYA. Im Pflege- und Betreuungszentrum (PBZ) Waidhofen/Thaya haben zwei junge Frauen ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Pflegebereich beendet bzw. stehen kurz vor dem Abschluss. Emma Wagner nahm an der offiziellen Abschlussfeier im Otto‑Wagner‑Areal in Wien teil und erhielt dort ihre Urkunde als Anerkennung für ihre Tätigkeit. Lara Fraißl, ebenfalls seit Herbst 2025 im PBZ eingesetzt, konnte an der Veranstaltung nicht teilnehmen, schließt ihr FSJ jedoch Ende August 2026 ab.
Praktische Erfahrungen im Pflegealltag
Emma Wagner war seit Oktober 2025 im PBZ Waidhofen/Thaya tätig, Lara Fraißl ist dort seit September 2025 beschäftigt. Beide unterstützten das Team in den Bereichen Pflege und Alltagsbegleitung. Das PBZ betont, dass das FSJ für Bewohnerinnen und Bewohner wie Personal von unmittelbarem Nutzen sei: Durch die zusätzliche personelle Unterstützung können Betreuungsangebote stabilisiert und Beziehungen zwischen Jung und Alt gefördert werden.
„Ein Freiwilliges Soziales Jahr ist für alle Beteiligten eine wertvolle Erfahrung. Es entstehen Freundschaften, neue Verbindungen und persönliche Entwicklungen, die weit über diese Zeit hinaus wirken,“
Dieses Zitat, wie es vom PBZ veröffentlicht wurde, unterstreicht den pädagogischen und sozialen Mehrwert eines FSJ: Die Teilnehmenden erhalten berufspraktische Einblicke, während Einrichtungen wie das PBZ von zusätzlicher Entlastung und neuen Impulsen profitieren.
Konkrete Daten und Bedeutung für den Bezirk
Für Bewohnerinnen und Bewohner des PBZ bedeutet der Einsatz der FSJ‑Mitarbeiterinnen konkrete Verbesserungen im Alltag: mehr Begleitung bei Aktivitäten, zusätzliche Unterstützung bei Alltagsaufgaben und eine handlungsfähigere Organisation von Freizeitangeboten. Für die jungen Frauen selbst stellen die Monate in der Einrichtung eine praxisnahe Orientierungshilfe dar, die bei der Entscheidung für eine berufliche Laufbahn in Pflege, Sozialarbeit oder verwandten Bereichen helfen kann.
- Emma Wagner: FSJ begonnen Oktober 2025, Abschluss: Ende Juli 2026 (Urkunde in Wien erhalten).
- Lara Fraißl: FSJ begonnen September 2025, Abschluss: Ende August 2026 (nicht an Abschlussfeier in Wien anwesend).
- Abschlussfeier im Otto‑Wagner‑Areal in Wien mit Musik, Buffet und Urkundenverleihung für FSJ‑Teilnehmerinnen und -Teilnehmer aus Wien und Bundesländern.
Das PBZ hat den beiden jungen Frauen ausdrücklich für ihren Einsatz gedankt und ihnen alles Gute für die Zukunft gewünscht. Konkrete Pläne der beiden nach dem FSJ wurden in der Mitteilung nicht genannt.
Folgen für Pflege und Nachwuchs im Bezirk
Regionale Pflegeeinrichtungen sind auf engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angewiesen. Das FSJ dient nicht nur der persönlichen Entwicklung der Teilnehmenden, sondern ist auch ein Instrument, um junge Menschen für Berufe im Sozial‑ und Gesundheitsbereich zu interessieren. Für den Bezirk Waidhofen/Thaya sind Initiativen wie diese relevant, da sie kurzfristig personelle Entlastung bringen und langfristig zur Fachkräftesicherung beitragen können. Das PBZ sprach daher seinen Dank aus und betonte die nachhaltigen Verbindungen, die aus solchen Programmen entstehen.
| Name | Beginn | Geplantes Ende | Anmerkung |
|---|---|---|---|
| Emma Wagner | Oktober 2025 | Ende Juli 2026 | Urkunde in Wien erhalten |
| Lara Fraißl | September 2025 | Ende August 2026 | Abschlussfeier nicht besucht |
Für Angehörige von Bewohnerinnen und Bewohnern sowie für Interessierte an einem FSJ im Pflegebereich empfiehlt das PBZ, sich direkt im Haus über Einsatzmöglichkeiten, Tätigkeitsfelder und Abläufe zu informieren. Solche Gespräche können klären, welche Erwartungen und Aufgaben ein FSJ mit sich bringt und wie die Zusammenarbeit zwischen Freiwilligen und professionellem Pflegepersonal gestaltet wird.
Das PBZ Waidhofen/Thaya hat mit der Würdigung von Emma Wagner und Lara Fraißl die Bedeutung ehrenamtlicher und freiwilliger Leistungen im Pflegebereich betont. Solche Angebote tragen dazu bei, die Lebensqualität in stationären Einrichtungen zu erhöhen und junge Menschen auf mögliche berufliche Wege im Sozial‑ und Gesundheitswesen vorzubereiten.