Am 11. Juli 2026 fand in Waidhofen an der Thaya eine koordinierte Übung zwischen der Höhenrettungsgruppe der Feuerwehr Waidhofen/Thaya und der Staffel Heidenreichstein der Österreichischen Rettungshundebrigarde statt. Im Mittelpunkt stand das Gewöhnen der Suchhunde an das Hochheben und Abseilen mittels Drehleiter, eine Situation, die in realen Rettungseinsätzen relevant werden kann.
Übungsszenarien und Ablauf
Mehrere Hundeführerinnen und Hundeführer trainierten mit ihren Tieren das Anhängen unterhalb des Drehleiterkorbs und das anschließende Hochheben in die Luft. Beobachtet wurde, dass die Hunde die ungewohnte Situation überwiegend gelassen meisterten. Nach einem kurzen Aufenthalt ohne Boden unter den Pfoten wurden die Tiere wieder sicher abgeseilt und an ihre Führer übergeben.
- Teilnehmer: Höhenrettungsgruppe Feuerwehr Waidhofen/Thaya, ÖRHB Staffel Heidenreichstein
- Ziel: Gewöhnung der Hunde an Höhenlage und Hebevorgänge
- Methoden: Anhängen unter Drehleiterkorb, Hochheben, Abseilen, Suchübungen mit versteckten Personen
Bedeutung für Einsätze
Solche Trainings sind praxisorientiert: Die Hunde lernen, auch in ungewohnter Umgebung ruhig zu bleiben und auf die Anweisungen ihrer Hundeführerinnen und Hundeführer zu vertrauen. Das reduziert Stress für die Tiere und erhöht die Einsatzsicherheit für Menschen in Notlagen, gerade wenn Rettungsarbeiten in schwer zugänglichem oder hoch liegendem Gelände notwendig sind.
| Datum | Einheiten | Übungsschwerpunkt |
|---|---|---|
| 11. Juli 2026 | Höhenrettungsgruppe Waidhofen/Thaya, ÖRHB Staffel Heidenreichstein | Heben/Abseilen von Suchhunden, Suchübungen |
Als Abschlussübung versteckten sich Feuerwehrkameraden auf dem Übungsgelände und ließen sich von den ausgebildeten Suchhunden auffinden. Diese Suchlage demonstrierte die Einsatzrelevanz der Kooperation zwischen Höhenrettern und Rettungshundeteams.
Die Veranstalter bedankten sich ausdrücklich bei der Österreichischen Rettungshundebrigarde - Staffel Heidenreichstein für die Zusammenarbeit. Für die Bevölkerung im Bezirk bedeutet die Übung eine spürbare Stärkung der lokalen Hilfeleistungskapazität: Gut ausgebildete Teams und verlässliche Standardprozeduren erhöhen die Sicherheit in Notfällen und verkürzen mögliche Such- und Rettungszeiten.
Konkrete Hinweise für Bürgerinnen und Bürger: Bei Wandern oder Aktivitäten im Gelände ist weiterhin Vorsicht geboten. Im Notfall helfen die standardisierten Notrufwege (z. B. Notruf 122 für Feuerwehr, gegebenenfalls in Kombination mit Polizei und Rettungsdiensten) dabei, schnell professionelle Hilfe zu alarmieren. Die gezeigten Trainings unterstreichen, dass die Einsatzorganisationen im Bezirk regelmäßig an ihrer Einsatzkompetenz arbeiten.