Gemeinsames Training stärkt Zusammenarbeit von Höhenrettern und Rettungshunden
Am 11. Juli trafen sich Mitglieder der Höhenrettungsgruppe der Feuerwehr Waidhofen/Thaya und die Staffel Heidenreichstein der Österreichischen Rettungshundebrigade zu einer gemeinsamen Übung. Im Zentrum stand das Gewöhnen der Hunde an das Hochheben und Abseilen aus dem Drehleiterkorb sowie das anschließende Auffinden von versteckten Personen am Boden.
Mehrere Hundeführerinnen und Hundeführer banden die Suchhunde unterhalb des Drehleiterkorbs an, ließen sie in die Höhe heben und abseilen. Beobachtet wurde dabei, dass die Hunde die ungewohnte Situation insgesamt gelassen annahmen. Die kurze Zeit "ohne Boden unter den Pfoten" diente vor allem dazu, Vertrauen zum Hundeführer zu stärken und Routine für mögliche Einsätze zu schaffen.
- Datum: 11. Juli
- Beteiligte Einheiten: Höhenrettungsgruppe Feuerwehr Waidhofen/Thaya, Staffel Heidenreichstein (Österreichische Rettungshundebrigade)
- Übungsschwerpunkte: Anhängen unter Drehleiterkorb, Hochheben, Abseilen, Suchübungen am Boden
Abschließend wurden für die anwesenden Zuschauer Suchszenarien durchgeführt: Feuerwehrleute versteckten sich auf dem Übungsgelände und ließen sich von den ausgebildeten Hunden auffinden. Solche Trainingsabläufe sind gezielt darauf ausgelegt, sowohl die Hunde an ungewöhnliche Bewegungen und Höhen zu gewöhnen als auch die Zusammenarbeit zwischen Hundeteam und Höhenrettern zu optimieren.
"Wir bedanken uns recht herzlich bei den Mitglieder der Österreichischen Rettungshundebrigade - Staffel Heidenreichstein - für die tolle Zusammenarbeit,"
Die Übung ist ein praktisches Beispiel dafür, wie unterschiedliche Einheiten der regionalen Gefahrenabwehr gemeinsame Kompetenzen aufbauen. Für die Bevölkerung im Bezirk bedeutet das konkret: besser koordinierte Einsätze, wenn Menschen in unwegsamem Gelände oder an schwer zugänglichen Stellen gerettet werden müssen. Regelmäßige gemeinsame Trainings sorgen außerdem dafür, dass Im Einsatz stehende Teams ruhiger und effizienter agieren können.
Was das für Einsatzkräfte und Bürgerinnen und Bürger heißt
Für Einsatzkräfte ist der Umgang mit Arbeitstieren wie Suchhunden eine besondere Herausforderung — nicht nur technisch beim Anbringen und Sichern, sondern auch psychologisch, damit die Tiere in Stresssituationen verlässlich bleiben. Für Betroffene und Angehörige erhöht eine gut geschulte und vernetzte Rettungseinheit die Wahrscheinlichkeit, in kritischen Situationen rasch und sicher geborgen zu werden.
| Aspekt | Nutzen |
|---|---|
| Koordination | Schnellere, sicherere Einsätze |
| Routine | Weniger Stress für Hunde und Menschen im Einsatzfall |
| Öffentliche Wahrnehmung | Stärkung des Vertrauens in freiwillige Einsatzkräfte |
Solche Übungen sind ein sichtbarer Beitrag der Freiwilligen zum Schutz der Bevölkerung im Bezirk Waidhofen an der Thaya. Sie zeigen, wie technische Mittel der Feuerwehr und die spezialisierten Fähigkeiten der Rettungshunde kombiniert werden, um Menschen in Notlagen besser helfen zu können.