Ermittlungen führen zu zwei Geständigen
Nach intensiven Ermittlungen der Polizeiinspektion Waidhofen an der Ybbs stehen zwei Tatverdächtige im Verdacht, in den frühen Morgenstunden des 4. Juli im Ortsteil Rien mehrere Sachbeschädigungen begangen zu haben. Bei den Beschuldigten handelt es sich um einen 15- und einen 19-Jährigen mit russischer Staatsangehörigkeit; sie wohnen demnach in den Bezirken Amstetten und St. Pölten.
Die beiden jungen Männer haben nach Angaben der Exekutive eingeräumt, gemeinsam die Schäden verursacht zu haben. Als Motiv nannten sie Alkoholkonsum und Langeweile. Insgesamt entstand ein Sachschaden von etwa 10.500 Euro.
Art und Ausmaß der Beschädigungen
- Mehrere Heckscheiben von abgestellten Pkw wurden eingeschlagen.
- Garagen- und Fensterscheiben wurden beschädigt.
- Baustellengitter wurden in den angrenzenden Redtenbach geworfen.
- Straßenpflöcke wurden aus der Verankerung gerissen.
Die Polizei berichtet, dass unter anderem Ziegelsteine und Holzstücke als Tatwerkzeuge verwendet wurden. Die Taten zogen sich entlang der Redtenbachstraße und in dessen Umgebung.
„Sie seien ihren Angaben zufolge stark betrunken gewesen und hätten aus Langeweile die Beschädigungen durchgeführt.“
Strafrechtliche Folgen und Verfahren
Gegen die beiden Beschuldigten wird gemäß Verfügung der Landespolizeidirektion Anzeige wegen Sachbeschädigung sowie schwerer Sachbeschädigung an die Staatsanwaltschaft St. Pölten erstattet. Die Ermittler machten im Zuge ihrer Arbeit außerdem Gebrauch von Hinweisen aus der Bevölkerung, die zur Identifizierung der Beschuldigten beitrugen.
| Datum | Ort | Beschädigte Objekte | Geschätzter Schaden |
|---|---|---|---|
| 4. Juli (Frühmorgens) | Rien (Waidhofen a. d. Ybbs) | Pkw-Heckscheiben, Garagenfenster, Baustellengitter, Straßenpflöcke | ~10.500 € |
Was Anrainer jetzt wissen sollten
Betroffene, die durch den Vorfall Sachschäden erlitten haben, sollten Kontakt mit der Polizeiinspektion Waidhofen an der Ybbs aufnehmen, um Anzeige zu erstatten oder laufende Verfahren zu unterstützen. Hinweise aus der Bevölkerung haben sich bereits als hilfreich erwiesen und können weiterhin zur Klärung weiterer Fragen beitragen. Für Versicherungsansprüche sind Dokumentation und Anzeigenkopie wichtig.
Die Aufklärung des Falles zeigt, dass auch scheinbar sinnlose Zerstörungsakte durch klassische Ermittlungsarbeit und Hinweise aus der Bevölkerung verfolgt werden können. Die strafrechtliche Aufarbeitung liegt nun bei der Staatsanwaltschaft St. Pölten.