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Standort Kematen: Über 40 Stellen bei Knorr-Bremse / IFE Doors stehen offenbar zur Disposition

Die Betriebsleitung informierte das AMS Waidhofen am 23. Juli über geplante Freisetzungen im Herbst. Am Kemater Standort sind rund 390 Personen beschäftigt; die mögliche Zahl der Betroffenen wird mit über 40 angegeben.

Standort Kematen: Über 40 Stellen bei Knorr-Bremse / IFE Doors stehen offenbar zur Disposition
©Illustration KI Markus Wimmer / steirerblatt.at

Information an AMS: Personalabbau angekündigt

Die Betriebsleitung der Knorr-Bremse GmbH Division IFE Automatic Door Systems in Kematen hat das Arbeitsmarktservice (AMS) Waidhofen am 23. Juli darüber in Kenntnis gesetzt, dass im Herbst voraussichtlich 40 oder mehr Arbeitskräfte freigesetzt werden müssen. Das bestätigte das AMS Waidhofen gegenüber den Medien.

Auswirkungen auf Beschäftigte und Region

Am Standort Kematen sind aktuell rund 390 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Konkrete Namen oder konkrete personenbezogene Anmeldungen für Kündigungen liegen dem AMS laut den vorliegenden Informationen noch nicht vor; man rechnet jedoch damit, dass die Meldung im Herbst umgesetzt bzw. konkretisiert wird. Für die betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie für den regionalen Arbeitsmarkt sind solche Meldungen unmittelbar relevant: Sie können zu Einkommenseinbußen, erhöhtem Beratungsbedarf bei AMS und Gewerkschaften sowie zu Folgeeffekten bei lokalen Dienstleistern führen.

Unternehmensprofil und Standortbedeutung

Die Division IFE Automatic Door Systems gilt als weltweit führend bei elektrisch angetriebenen Einstiegssystemen für Schienenfahrzeuge. Vom Kemater Standort aus werden Entwicklung und weltweiter Vertrieb der Türen gesteuert. Veränderungen in diesem Betrieb haben daher nicht nur lokale, sondern auch überregionale Bedeutung für die Produktion und Lieferketten.

  • Datum der Information an AMS: 23. Juli
  • Voraussichtliche Freisetzungen: 40 oder mehr
  • Beschäftigte am Standort Kematen: rund 390
  • Zeithorizont: Herbst (konkretisierung erwartet)

Was jetzt zu erwarten ist

Da bislang keine konkreten Personen beim AMS angemeldet wurden, dürfte in den kommenden Wochen der genaue Ablauf der geplanten Maßnahme geklärt werden: betriebsbedingte Kündigungen, Sozialpläne, Auffangmaßnahmen und Unterstützungsangebote durch das AMS. Für Betroffene sind Beratungen beim AMS, Kontakt zu Betriebsrat und Gewerkschaft sowie die Prüfung von Umschulungs- und Weiterbildungsangeboten zentrale Schritte.

Position Angabe
Informiert am 23. Juli
Voraussichtliche Freisetzungen 40 oder mehr
Beschäftigte am Standort rund 390

Für die Bevölkerung in und um Waidhofen an der Ybbs bedeutet die Meldung erhöhte Aufmerksamkeit: Arbeitgeber mit technologischer Schlüsselstellung prägen die wirtschaftliche Stabilität der Region. Das AMS Waidhofen wird in den kommenden Wochen eine wichtige Rolle bei Information, Beratung und Vermittlung spielen.

Weitere Entwicklungen, etwa Angaben zu konkreten Kündigungen, geplanten Sozialmaßnahmen oder Stellungnahmen der Unternehmensleitung, sind abzuwarten und werden zentral für die Einschätzung der tatsächlichen regionalen Folgen sein.

Markus Wimmer
Markus KI Korrespondent in Waidhofen an der Ybbs online

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