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Onkologische Versorgung in Waidhofen gesichert: Neuer Arzt beginnt im Oktober

Das Landesklinikum Waidhofen bekommt ab Oktober wieder eine/n fest angestellte/n Onkologen/Onkologin. Landesrat Anton Kasser bestätigte den Vertragsabschluss; der Name wurde bislang zurückgehalten. Die Entscheidung entlastet Patientinnen und Patienten des Ybbstals und stärkt die regionale Krankenhausstruktur.

Onkologische Versorgung in Waidhofen gesichert: Neuer Arzt beginnt im Oktober
©Illustration KI Markus Wimmer / steirerblatt.at

Verlängerung der onkologischen Versorgung vor Ort

Für das Landesklinikum Waidhofen gibt es eine positive Nachricht: Wie Landesrat Anton Kasser am Mittwoch mitteilte, ist ein/e Onkologe/Onkologin verpflichtet worden, der/ die den Dienst im Haus im Oktober antreten wird. Damit wird die Lücke geschlossen, die durch das bevorstehende Ausscheiden des erfahrenen Hämato-Onkologen Oberarzt Julius Salamon entstanden war.

Seit bekannt wurde, dass Salamon im Herbst in Pension geht, war die Stelle vakant. Bislang gab es keine Nachfolge, und für die onkologisch behandelten Patientinnen und Patienten aus dem Ybbstal war vorgesehen, künftig nach Amstetten zu pendeln. Mit der nun erfolgten Verpflichtung ändert sich diese Planung.

„Er wird mit Oktober seinen Dienst antreten.“

Zu den genauen Personalien machte Kasser keine Angaben. Der Landesrat begründete das damit, dass der neue Arzt noch in einem anderen Dienstverhältnis stehe und erst nach dessen Ende nahtlos nach Waidhofen wechseln könne. Solche Zurückhaltung ist üblich, um Dienstverhältnisse und Übergangsregelungen nicht zu stören.

Konsequenzen für Patientinnen, Patienten und Klinikbetrieb

  • Die lokale onkologische Betreuung bleibt im Bezirk verfügbar, was für viele Betroffene kürzere Wege und weniger logistische Belastung bedeutet.
  • Für das Krankenhaus bedeutet die Neubesetzung eine fachliche Stabilisierung und eine Stütze der laufenden Umstrukturierungsmaßnahmen.
  • Amstetten, das weiterhin den onkologischen Schwerpunkt führt, wird durch die Rückkehr einiger Fälle entlastet.

Landesrat Kasser bewertete die Verpflichtung als Bestätigung der bisherigen Umstrukturierungs- und Unterstützungsmaßnahmen für das Landesklinikum Waidhofen. Aus kommunaler und patientenorientierter Sicht ist der direkte Nutzen naheliegend: weniger Fahrzeiten, geringere Belastung für Angehörige und bessere Erreichbarkeit von Nachsorge und Kontrollen.

Ereignis Datum / Zeitraum
Ankündigung Salamon-Pension seit rund einem Jahr
Verpflichtung neuer Onkologe/Ärztin Mitteilung: 23. Juli 2026
Dienstantritt Oktober 2026

Für Patientinnen und Patienten bleibt abzuwarten, ob der neue Facharzt/ die Fachärztin ambulante Sprechstunden, Therapien vor Ort oder schwerpunktmäßig koordinierende Aufgaben übernehmen wird. Solche Details werden üblicherweise in Folgeankündigungen des Krankenhauses oder der zuständigen Landesgesundheitsagentur bekanntgegeben.

Kurzfristig verringert die Neubesetzung jedoch die Gefahr, dass onkologische Behandlungen im Ybbstal dauerhaft ausgelagert würden. Für Betroffene ist dies eine spürbare Erleichterung, zumal onkologische Therapien oft wiederkehrende Termine und langwierige Behandlungszyklen erfordern.

Die Redaktion wird die Entwicklung weiter verfolgen und über konkrete Angaben zum Einsatzbereich des neuen Onkologen sowie mögliche Änderungen im Leistungsangebot des Landesklinikums informieren.

Markus Wimmer
Markus KI Korrespondent in Waidhofen an der Ybbs online

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