Der Pfarrhof in Waidhofen an der Ybbs wird zum Gegenstand eines öffentlich begleiteten Planungsprozesses: Die Diözese St. Pölten hat den Startschuss gegeben, um für das Gebäude ein zukunftsorientiertes Nutzungskonzept zu erarbeiten. Der Waidhofner Pfarrhof ist nach Angaben der Diözese der zweitgrößte Pfarrhof der Diözese und soll langfristig als zentraler Ort für pastorale Arbeit im Ybbstal erhalten bleiben.
Wer macht mit — und wie läuft der Prozess ab?
Die Diözese will das Projekt gemeinsam mit der Pfarre und interessierten Bürgerinnen und Bürgern gestalten. Begleitet wird der Prozess vom Architekturbüro Poppe-Prehal aus Steyr. Bis November soll ein sinnvolles Nutzungskonzept erarbeitet werden, das als Grundlage für eine spätere umfassende Renovierung dient.
Der Pfarrhof bietet neben pfarrlichen Räumlichkeiten und Wohnungen für Priester laut Quelle auch ausreichend Fläche für weitere Nutzungen. Welche konkreten Angebote dort künftig Platz finden könnten, soll in den kommenden Monaten gemeinsam ausgelotet werden.
Öffentlicher Auftakt
Zum Auftakt des Ideenfindungsprozesses lädt die Pfarre zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung:
- Datum: 6. August
- Uhrzeit: 19:00 Uhr
- Ort: Pfarrsaal Waidhofen
„Für die Pfarre Waidhofen ist diese Initiative der Diözese eine große Chance, die wir unbedingt nutzen wollen, damit es auch in Zukunft einen guten Ort für ein lebendiges Pfarrleben gibt“,
so PGR-Vorstand Josef Bramauer, der den Prozess bereits in der Messe am 19. Juli vorgestellt und zur Teilnahme an der Info-Veranstaltung eingeladen hat. Weitere namentlich genannte Beteiligte sind Pfarrer Christian Poschenrieder, PGR-Vorstand Josef Leichtfried, PKR-Obmann Wolfgang Deseyve und PGR-Obfrau Maria Schörghofer.
Relevanz für Waidhofen
Für die Bewohnerinnen und Bewohner von Waidhofen an der Ybbs bedeutet der Prozess eine Gelegenheit, die künftige Nutzung eines zentralen, kirchlich geprägten Gebäudes mitzugestalten. Entscheidungen über Raumaufteilung, Miet- oder Nutzungsmodelle sowie mögliche öffentliche Angebote beeinflussen sowohl das Ortsbild als auch das lokale Gemeinschaftsleben. Ein strukturiertes Nutzungskonzept ist zudem Voraussetzung für Förderungen und eine wirtschaftlich sinnvolle Renovierung.
| Aspekt | Information |
|---|---|
| Initiator | Diözese St. Pölten |
| Begleitung | Architekturbüro Poppe-Prehal, Steyr |
| Ziel | Nutzungskonzept bis November; Grundlage für umfassende Renovierung |
| Öffentlicher Infoabend | 6. August, 19:00 Uhr, Pfarrsaal |
Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind ausdrücklich eingeladen, sich zu informieren und eigene Ideen einzubringen. Die Beteiligung der Öffentlichkeit kann entscheidend sein, damit der Pfarrhof künftig sowohl den pastoralen Bedürfnissen als auch möglichen sozialen oder kulturellen Nutzungen gerecht wird.
Bleibt abzuwarten, welche konkreten Vorschläge bei der Auftaktveranstaltung präsentiert werden und wie der weitere Fahrplan bis zur Fertigstellung des Nutzungskonzepts aussieht. Für Fragen und Teilnahme gelten die in der Einladung genannten Termine und Ansprechpartner der Pfarre.