Gemeinsam für den Neubau: Räumaktion in Konradsheim
Mit vereinten Kräften haben zahlreiche Freiwillige aus Konradsheim die Volksschule für den bevorstehenden Neubau ausgeräumt. Der Einsatz, organisiert unter anderem durch den Elternverein, gilt als wichtiger Schritt für den Baubeginn und unterstreicht die lokale Unterstützung für das Projekt in der Gemeinde von Waidhofen/Ybbs.
Was wurde erledigt
- Möbel und Inventar wurden ins Ausweichquartier "haus.konradsheim" gebracht oder für eine spätere Verwendung eingelagert.
- Family Oberbramberger stellte Lagerflächen zur Verfügung.
- Nicht mehr benötigtes Material wurde in einer 40-Kubikmeter-Mulde entsorgt, die bis zum Ende des Tages nahezu vollständig gefüllt war.
Der Aktionstag endete in geselliger Runde: Als Dankeschön übernahm Bürgermeister Werner Krammer persönlich den Grill und sorgte für Verpflegung der Helferinnen und Helfer.
„Wenn eine ganze Dorfgemeinschaft zusammenhilft, entsteht weit mehr als ein leer geräumtes Gebäude, es entsteht Zusammenhalt und Zukunft. Danke an alle Konradsheimerinnen und Konradsheimer, die am Samstag wieder gezeigt haben, was gemeinsam möglich ist“,
Diese Worte des Bürgermeisters fassen die Bedeutung des Einsatzes zusammen: Es geht nicht nur um Umzug und Entsorgung, sondern um die Stärkung des sozialen Zusammenhalts vor Ort.
Bauplanung und Zeitplan
Das Architekturbüro Hellwach ZT GmbH, vertreten durch Bernhard Parzer, begleitet das Projekt und nutzte die Räumaktion für Gespräche mit Anrainern und Beteiligten. Parzer betonte die pädagogische und pädagogisch-architektonische Perspektive auf den Neubau:
„Eine Schule ist weit mehr als ein Gebäude. Sie ist ein Ort des Lernens und des Miteinanders. Mit dem Neubau in Holzbauweise schaffen wir Räume, die Wärme, Geborgenheit und Nachhaltigkeit verbinden. Besonders schön ist zu sehen, dass dieses Haus schon lange vor seinem Baubeginn von einer engagierten Dorfgemeinschaft mitgetragen wird.“
Konkreter Termin: Der Abriss des bestehenden Schulgebäudes ist für August angesetzt. Das schließt die nächsten Arbeitsschritte wie Entrümpelung, Sicherung der Baustelle und Vorbereitung für den Neubau ein. Für Eltern und Lehrkräfte bedeutet das: Planung und Koordination des Schulbetriebs im Ausweichquartier bleiben zentrale Aufgaben in den kommenden Wochen.
| Schritt | Status / Zeitpunkt |
|---|---|
| Räumaktion und Entrümpelung | Abgeschlossen (Aktionstag) |
| Umzug ins Ausweichquartier | Durchgeführt: "haus.konradsheim" |
| Entsorgung | 40-Kubikmeter-Mulde nahezu gefüllt |
| Abriss | Beginn: August |
Was das für Familien und Lehrpersonal bedeutet
Für Eltern und Erziehungsberechtigte ist wichtig zu wissen, dass die Volksschule während der Bauphase nicht geschlossen wird, sondern in das benannte Ausweichquartier übersiedelt ist. Daraus ergeben sich praktische Folgen:
- Wegzeiten und Bring-/Abholdienste könnten sich verlagern — bitte lokale Mitteilungen der Gemeinde beachten.
- Materialien, die weiterverwendet werden, sind sicher gelagert; verlorene oder beschädigte Gegenstände sollten über die Schulleitung gemeldet werden.
- Elternverein und Gemeinde bleiben zentrale Kontaktstellen für Freiwilligenarbeit und Koordination weiterer Hilfsangebote.
Der gemeinsame Einsatz in Konradsheim zeigt, dass Bauvorhaben dieser Größenordnung vor Ort nicht nur von Planern und Behörden getragen werden: Die aktive Mitwirkung der Bevölkerung reduziert logistischen Aufwand, spart Kosten und fördert das Gemeinschaftsgefühl — Faktoren, die sich unmittelbar auf die Qualität des Bildungsstandorts auswirken.
Weitere Informationen zu Terminen, Transportwegen und Kontaktpersonen werden von der Gemeinde Waidhofen/Ybbs und der Schulleitung bekanntgegeben.