In der Gemeinde Weyer (Ortsteil Unterlaussa) brach am Donnerstagnachmittag ein Waldbrand aus, dem nach erster Einschätzung mehrere Wehren nicht Herr werden konnten und der daher zu einem umfassenden Einsatz führte. Nach Alarmierung rückten zunächst die Feuerwehren Unterlaussa und Kleinreifling zur Lageerkundung aus; daraufhin wurde die Alarmstufe erhöht und das Aufgebot massiv ausgeweitet.
Einsatzkräfte, Mittel und Vorgehen
Insgesamt waren rund 11 Feuerwehren aus den Bezirken Steyr-Land und Liezen im Einsatz. Insgesamt waren etwa 150 Männer und Frauen beteiligt. Unterstützt wurden die Feuerwehrleute von folgenden Einheiten und Mitteln:
- Hubschrauber mit gezielten Löschwasserabwürfen
- Polizei
- Bergrettung, die beim Abstieg in steiles Gelände half
- Sondereinheiten wie ein Waldbrand-Pickup und Feuerwehr-Flughelfer
Die Brandbekämpfung erfolgte zunächst mit Löschrucksäcken, später kamen HD-Rohre zum Einsatz. Wegen der unwegsamen Topographie und langer Anfahrtswege über Forststraßen war ein Pendelverkehr mit Tankwägen notwendig; dabei wurden insgesamt 6 Tankfahrzeuge eingesetzt, um Löschwasser an den Einsatzort zu bringen.
Gelände, Verlauf und Nachtruhe
Die Einsatzkräfte stellten fest, dass sich das Feuer von gut zugänglichem Gebiet in steiles, abschüssiges Terrain ausgebreitet hatte. Die Bergrettung sicherte Personen beim Abstieg zu Glutnestern. Durch die Kombination von Bodentruppen und Luftunterstützung gelang es, die Lage soweit zu stabilisieren, dass gegen 23:00 Uhr die meisten Kräfte abrücken konnten. Die Feuerwehr Unterlaussa übernahm die anschließende Brandwache für die Nacht.
Ausblick und Bedeutung für Anrainer
Die Nachlöscharbeiten wurden am folgenden Morgen fortgesetzt. Die beteiligten Einsatzorganisationen arbeiteten laut Einsatzbericht reibungslos zusammen; diese koordinierte Zusammenarbeit trug entscheidend dazu bei, eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Für Bewohnerinnen und Bewohner der Umgebung bedeutet das: erhöhte Sensibilität gegenüber verbleibenden Glutnester, mögliche zeitweise Sperren von Forstwegen und anhaltende Präsenz von Einsatzfahrzeugen.
| Datum | Ort | Einsatzkräfte | Besondere Mittel |
|---|---|---|---|
| 30.07.2026 | Unterlaussa (Gemeinde Weyer) | ca. 150 Personen, 11 Feuerwehren | Hubschrauber, 6 Tankfahrzeuge, Waldbrand-Pickup, Bergrettung |
Die Feuerwehr rät in solchen Situationen zu vorsichtigem Verhalten im Wald, Meidung offener Flammen und sofortiger Meldung von Rauchentwicklungen an die Einsatzkräfte. Weitere Details zu Sperren oder Warnhinweisen werden von den örtlichen Behörden bekannt gegeben, sollten sie erforderlich werden.