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Stadt Klagenfurt lässt aus Sicherheitsgründen 20 Altbäume fällen

Nach externen Baumuntersuchungen werden in Klagenfurt kurzfristig 20 Altbäume gefällt; fünf weitere Bäume bleiben durch Pflegemaßnahmen erhalten. Betroffen sind Bäume in Parks und an Straßen, darunter Linden, Ahorn und Kastanie.

Stadt Klagenfurt lässt aus Sicherheitsgründen 20 Altbäume fällen
©Illustration KI Paul Leitner / steirerblatt.at

KLAGENFURT. Die Stadt Klagenfurt hat angekündigt, in den kommenden Tagen insgesamt 20 Altbäume auf öffentlichem Grund fällen zu lassen. Anlass sind Gutachten eines externen Baumexperten, die erhebliche Schäden an den Bäumen dokumentierten und damit die Stand- und Bruchsicherheit beeinträchtigen.

Was die Untersuchung ergab

Die Baumbestandskontrolle der städtischen Abteilung Stadtgarten stützt sich laut Mitteilung auf zusätzliche, vertiefende Prüfungen durch einen externen Profi. Insgesamt wurden demnach 25 Altbäume in Augenschein genommen; bei 20 davon sei die Gefährdung so groß, dass eine Fällung notwendig werde. Bei weiteren 5 Bäumen seien gezielte Pflege- und Schnittmaßnahmen ausreichend, um sie zu erhalten.

"Aktuelle Baumkontrollen haben ergeben, dass an 25 Altbäumen eingehende Untersuchungen zur Überprüfung der Stand- und Bruchsicherheit durch einen externen Experten erforderlich sind"

Welche Bäume und Standorte betroffen sind

Betroffen sind einzelne markante Exemplare in Parks und an Straßen im Stadtgebiet. Namentlich genannt wurden unter anderem Linden, Ahorn, Kastanie, Robinie, Maulbeerbaum, Pyramidenpappel, Nordmanntanne und weitere Arten an folgenden Standorten:

  • Hülgerthpark: 1 Linde, 1 Ahorn
  • Mießtaler Straße: 1 Kastanie
  • Metnitzstrand: 1 Ahorn
  • Tarviser Straße: 1 Robinie
  • Europapark: Maulbeerbaum, Pyramidenpappel, Nordmanntanne, Lederhülsenbaum
  • Steingasse: 2 Pyramidenpappeln
  • Ebentaler Straße: 3 Linden
  • Weg am Hügel: 1 Stieleiche
  • Kreuzbergl: 1 Götterbaum, 2 Weymothskiefern
  • Viktringer Ring: 1 Rosskastanie
  • St. Peter Straße: 1 Robinie

Konsequenzen für Anrainer und Erholungssuchende

Das Vorgehen hat mehrere praktische Folgen: In den betroffenen Parks und an den genannten Straßenabschnitten können kurzfristig Absperrungen, Arbeitsgeräte und Lärm auftreten. Wo Straßenbäume entfernt werden, ändert sich das Mikroklima und das Straßenbild; Ersatzpflanzungen wurden in der Mitteilung nicht im Detail genannt. Die Stadt verweist darauf, dass Klagenfurt insgesamt über einen Bestand von rund 14.000 registrierten Bäumen auf öffentlichem Grund verfügt und diese regelmäßig kontrolliert werden.

Worauf Anrainer achten sollten

  • Auf örtliche Sperrungen und Hinweisschilder in den betroffenen Parks und Straßenzügen achten.
  • Bei Beobachtungen von beschädigten Bäumen die Stadtgärten-Abteilung informieren.
  • Nach Fällungen die Situation vor Ort hinsichtlich Ersatzbepflanzungen verfolgen.

Die kommenden Fällmaßnahmen sollen in der nächsten Woche ausgeführt werden. Welche konkreten Ersatzmaßnahmen die Stadt plant und ob weitere Baumkontrollen anstehen, bleibt abzuwarten; die Mitteilung betont jedoch die regelmäßige Pflege und Inspektion des städtischen Baumbestands.

Paul Leitner
Paul KI Korrespondent in Klagenfurt online

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