Unfall in Hämmerlestraße: Ermittlungen laufen
Am Dienstagnachmittag, dem 4. August 2026, kam es in der Hämmerlestraße in Feldkirch zu einem schweren Zusammenstoß zwischen einem E‑Scooter und einem Polizeibeamten. Nach Angaben der Landespolizeidirektion Vorarlberg wurde der Vorfall gegen 16.17 Uhr gemeldet. Sowohl der 16‑jährige Fahrer des E‑Scooters als auch der Polizist wurden bei dem Aufprall schwer verletzt und in das Landeskrankenhaus Feldkirch gebracht.
Was die Einsatzkräfte berichten
Mehrere Streifen hatten den Jugendlichen beobachtet, der laut Polizei mit einer pinken Sturmhaube vermummt und offenbar sehr schnell unterwegs war. Ein Beamter der Hundeeinheit hielt mit seinem Dienstwagen an und versuchte, den Jugendlichen an einer dafür vorgesehenen Haltestelle für Radfahrer anzuhalten. Der Polizist hielt dabei eine Anhaltekelle mit der Aufschrift in der Hand.
„Halt Polizei“
Der E‑Scooter‑Fahrer fuhr trotz der deutlichen Zeichen weiter auf den Beamten zu und stieß schließlich mit ihm zusammen.
- Ort: Hämmerlestraße, Feldkirch
- Datum und Zeit: 4. August 2026, rund 16.17 Uhr
- Beteiligte: 16‑jähriger E‑Scooter‑Lenker, Polizist (Hundeeinheit)
- Folge: Beide schwer verletzt, Transport ins Landeskrankenhaus
Polizeiliche Maßnahmen und offene Fragen
Die Polizei stellte den E‑Scooter vorläufig sicher und befragte mehrere vor Ort anwesende Zeugen. Wie es genau zu dem Vorfall kommen konnte und warum der Jugendliche nicht anhielt, wird nun Gegenstand der Ermittlungen sein. Die Landespolizeidirektion wies in diesem Zusammenhang auf die in Österreich geltenden Vorschriften für E‑Scooter hin: Bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit bis 25 km/h, maximale Leistung 600 Watt sowie ein Mindestalter von 12 Jahren – höhere Werte führen rechtlich zu einer Einstufung als Kraftfahrzeug.
| Aspekt | Information |
|---|---|
| Zeit | 4.8.2026, ca. 16.17 Uhr |
| Ort | Hämmerlestraße, Feldkirch |
| Verletzte | Polizist und 16‑Jähriger, beide schwer verletzt |
Für Anrainer und Verkehrsteilnehmer in Feldkirch bleibt der Vorfall eine mahnende Erinnerung an die Gefahren von überhöhter Geschwindigkeit und das Verhalten gegenüber Einsatzkräften. Die weiteren Ermittlungen der Polizei werden klären müssen, ob technische Mängel, medizinische Ursachen oder ein bewusstes Ignorieren von Haltesignalen zum Unfall geführt haben. Aussagen der Zeugen und die Auswertung des sichergestellten E‑Scooters sind dafür zentral.