Unfallhergang und Opfer
Am frühen Sonntagmorgen, dem 26. Juli 2026, ereignete sich auf der Rheintalautobahn (A14) im Pfändertunnel bei Kilometer 3,45 Richtung Deutschland ein schwerer Verkehrsunfall zwischen zwei Personenkraftwagen. Gegen 05:06 Uhr kollidierten ein Fahrzeug, besetzt mit einer Familie, und ein überholender Pkw.
In dem zuerst getroffenen Auto saßen eine 43-jährige Frau (serbische Staatsangehörige) auf dem Fahrersitz, ihr Ehemann auf dem Beifahrersitz sowie die gemeinsamen Kinder im Alter von 7 und 10 Jahren auf der Rückbank. Der Wagen wurde durch den Aufprall auf die Überholspur geschleudert, touchierte das linksseitige Schrammboard des Tunnels, überschlug sich und blieb schließlich auf dem Dach liegen. Die Familie konnte sich selbstständig aus dem Fahrzeug befreien.
Schadensfolge und medizinische Versorgung
Bei dem Unfall erlitten die beiden Elternteile, die beiden Kinder sowie der mutmaßliche Unfallverursacher Verletzungen unbestimmten Grades. Alle Verletzten wurden nach der Erstversorgung vor Ort in die Krankenhäuser Bregenz und Dornbirn gebracht.
Ermittlungen zur Ursache und Alkohol-/Drogentest
Bei der Lenkerin des überschlagenen Pkw ergab ein durchgeführter Alkomattest einen Wert von 0,00 mg/l. Der Fahrer des überholenden Fahrzeugs wies einen Alkotestwert von 0,16 mg/l auf. Im Rahmen einer Fahrtauglichkeitsuntersuchung wurde bei ihm zudem THC-Konsum festgestellt; daraus folgte die Feststellung der Fahruntauglichkeit und die vorläufige Abnahme des Führerscheins an Ort und Stelle.
- Zeitpunkt: 26. Juli 2026, ca. 05:06 Uhr
- Ort: Pfändertunnel, A14, Km 3,45, Fahrtrichtung Deutschland
- Verletzte: 5 Personen, Transport in Krankenhäuser Bregenz und Dornbirn
Verkehrsmaßnahme
Wegen Rettungs-, Aufnahme- sowie Aufräum- und Bergungsarbeiten war der Pfändertunnel in beide Fahrtrichtungen komplett gesperrt. Die Sperre dauerte von 05:06 Uhr bis 07:30 Uhr, wodurch es in den Morgenstunden zu Verkehrsbehinderungen auf der A14 kam.
| Datum/Zeit | Ereignis |
|---|---|
| 26. Juli, ca. 05:06 | Zusammenstoß zweier Pkw im Pfändertunnel |
| 05:06–07:30 | Vollsperre des Tunnels für Rettung und Bergung |
Die Polizei führt weitere Ermittlungen zur genauen Unfallursache. Für Pendler und Anwohner ist zu erwarten, dass die A14 nach schweren Unfällen in sensiblen Tunnelabschnitten kurzfristig gesperrt wird und es zu längeren Verkehrsstaus kommt. Die Feststellung von Alkohol- und Drogeneinfluss beim mutmaßlichen Unfallverursacher weist auf zusätzliche straf- und administrativrechtliche Konsequenzen hin.