Sommerfest soll Familie mit schwerstkrankem Kind entlasten
Der Mülheimer Verein „Hard for Kids“ veranstaltet Ende August ein Sommerevent, dessen Erlöse einer alleinerziehenden Mutter aus Eppinghofen zugutekommen sollen, deren Sohn Elias an Kinderdemenz leidet. Der Fall macht deutlich, wie schnell aus familiärem Alltag ein existenzieller Pflege- und Organisationsaufwand wird – eine Situation, die auch in Vorarlberg Nachbarn und Hilfsorganisationen interessieren dürfte.
Das Schicksal des Achtjährigen wurde in Berichten des Vereins skizziert: Elias konnte als Kleinkind laufen, sprechen und spielen; diese Fähigkeiten gingen aufgrund einer genetisch bedingten Kinderdemenz nach und nach verloren. Heute ist Elias auf einen Rollstuhl angewiesen und wird rund um die Uhr von seiner Mutter betreut. Die notwendigen, spezialisierten Therapien liegen teilweise hunderte Kilometer entfernt, in Städten wie Hamburg oder Koblenz, was die Belastung für die Familie weiter erhöht.
Konkrete Bedürfnisse und bereits geleistete Hilfe
Der Verein berichtet, dass die Mutter inzwischen den Führerschein erworben hat, um flexibler zu Therapieterminen fahren zu können. Stefan Habermehl, Gründer und Vorsitzender des Vereins, beschreibt den Aufwand und die finanziellen Folgen für die junge Familie. Wie Habermehl sagte:
„Die Mutter hat jetzt den Führerschein gemacht, um mit dem Jungen flexibler zu den Therapien zu kommen“
Der Verein übernahm einen Restbetrag zur Unterstützung beim Führerscheinerwerb, weist aber darauf hin, dass dies nicht ausreicht: Es wird ein Fahrzeug benötigt, idealerweise mit behindertengerechter Umbaumöglichkeit, sobald Elias nicht mehr in seinen Kindersitz passt.
Welche Hilfe wird gebraucht und wie kann man beitragen?
- Finanzielle Unterstützung für Fahrzeug und Umbau
- Spenden für anfallende Fahrtkosten zu spezialisierten Therapien
- Teilnahme am Sommerfest Ende August zur direkten Mittelbeschaffung
Das geplante Sommerfest soll ein fröhliches Ereignis für Familien sein, zugleich aber gezielt Mittel für die betroffene Familie sammeln. Für die Region Bregenz bietet dies eine Gelegenheit, solidarisch zu handeln: lokale Initiativen, ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sowie Spenderinnen und Spender können unmittelbar Entlastung leisten.
| Angabe | Wert |
|---|---|
| Name des Kindes | Elias |
| Alter | 8 Jahre |
| Wohnort | Eppinghofen |
| Hilfeorganisation | Hard for Kids (Mülheim) |
Für die Bewohnerinnen und Bewohner in Hard und Umgebung ist relevant, dass konkrete, lokal organisierte Hilfe einen großen Unterschied machen kann: Schon die Teilnahme an einem Sommerfest oder die Weitergabe von Informationen zu passenden Fachstellen mindert die Isolierung betroffener Familien und hilft, finanzielle Lasten zu verteilen. Träger sozialer Dienste und lokale Vereine in Vorarlberg könnten zudem prüfen, inwiefern ähnliche Unterstützungsleistungen vor Ort angeboten oder logistische Kooperationen aufgebaut werden können.
Der Verein ruft zur Teilnahme und zu Spenden auf. Konkrete Kontodaten oder Veranstaltungsorte wurden in den vorliegenden Meldungen nicht genannt; Interessierte können sich an den Verein „Hard for Kids“ wenden, um Details zu Organisation, Zeitpunkt und Unterstützungsmodalitäten zu erhalten.