Unterstützung für lokale Hilfsangebote
Der Elektronikdistributor RS hat kürzlich zwei Einrichtungen im Waldviertel/Zwischenbereich finanziell gefördert: Das Förderzentrum/Ambulatorium Gmünd der Gesellschaft für ganzheitliche Förderung und Therapie NÖ GmbH (GFGF) sowie das Kinderschutzzentrum Kidsnest Waldviertel erhielten jeweils 2.000 Euro. Die Spenden wurden laut Mitteilung bei einem persönlichen Termin übergeben.
Wer übergab an wen — und warum
Bei der Übergabe waren nach Angaben des Unternehmens Rudolf Koch (RS Country Manager Austria & Slovenia) und Reinhold Bock (Operations Director DACH) anwesend. Für das Förderzentrum/Ambulatorium Gmünd nahmen Martina Mitmannsgruber und Helga Altrichter die Zuwendung entgegen; für das Kidsnest Waldviertel wird Thomas Graf als Ansprechpartner genannt.
Das Unternehmen beschreibt die Initiative als Teil seiner umfassenderen ESG-Strategie („For a Better World"). In der Mitteilung wird betont, dass nachhaltiger Unternehmenserfolg für RS auch gesellschaftliche Verantwortung bedeutet und lokale Einrichtungen unterstützt werden sollen, die Kindern und Jugendlichen in schwierigen Lebenslagen zur Seite stehen.
Bedeutung für Betroffene und Regionalversorgung
Für das Ambulatorium Gmünd und das Kinderschutzzentrum sind solche Zuwendungen angesichts der steigenden Nachfrage nach Beratungs- und Therapieangeboten bedeutsam: Sie helfen, Behandlungs- und Präventionsangebote zu sichern, niedrigschwellige Zugänge zu ermöglichen und spezialisierte Angebote wie Gewaltprävention und psychotherapeutische Begleitung auszubauen.
- Förderzentrum/Ambulatorium Gmünd: Empfänger einer Spende in Höhe von 2.000 Euro.
- Kinderschutzzentrum Kidsnest Waldviertel: Ebenfalls Empfänger von 2.000 Euro, arbeitet schwerpunktmäßig zur Prävention und Intervention bei Gewalt gegen Kinder und Jugendliche.
- RS: Verweist die Spende auf seine ESG-Ziele und übergab die Mittel persönlich.
| Einrichtung | Betrag | Träger/Ansprechpartner |
|---|---|---|
| Förderzentrum / Ambulatorium Gmünd | 2.000 € | GFGF (Martina Mitmannsgruber, Helga Altrichter) |
| Kinderschutzzentrum Kidsnest Waldviertel | 2.000 € | (Thomas Graf) |
Praktischer Nutzen und Ausblick
Solche Spenden sind zwar keine dauerhaften Finanzierungsquellen, können aber kurzfristig Wartezeiten verkürzen, weitere niederschwellige Angebote ermöglichen oder die Finanzierung konkreter Präventionsprojekte unterstützen. Für Betroffene im Bezirk Gmünd bedeutet das: leichterer Zugang zu Beratung, Begleitung bei Anzeige- oder Gerichtsverfahren sowie zusätzliche Ressourcen für Therapie und Prävention.
Für Einrichtungen im Sozial- und Gesundheitsbereich bleibt langfristig jedoch die Frage zentral, inwieweit regelmäßige kommunale oder landesweite Finanzierung sicherstellt, dass Angebote nachhaltig bestehen. Private Spenden wie jene von RS entlasten die Träger punktuell und können Projektarbeit fördern, ersetzen aber keine strukturelle Finanzierung.
Die Spende dokumentiert außerdem, wie Unternehmen lokale Einrichtungen als Teil ihrer gesellschaftlichen Verantwortung betrachten. Für die Betroffenen vor Ort bedeutet das konkret: kurzfristige Mittel, sichtbare Unterstützung und eine Stärkung des regionalen Angebots für Kinder, Jugendliche und Familien.