Die von der Stadtgemeinde Hollabrunn vor knapp einem Jahr eingeführte Fairness-Card hat ihren ersten lokalen Partner: Im Phönix‑Markt in der Bahnstraße erhalten Inhaberinnen und Inhaber der Karte künftig einen Rabatt in Höhe von 25 Prozent.
Was die Card bedeutet
Die Fairness-Card richtet sich an Menschen und Haushalte, deren Einkommen unter der gesetzlichen Armutsgefährdungsschwelle liegt. Ziel der Maßnahme ist es, im Alltag spürbare finanzielle Entlastung zu bieten und dadurch die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu erleichtern. Die Stadt hat die Karte ausgestattet und wirbt aktiv um Kooperationen mit lokalen Betrieben, um das Angebot auszubauen.
Reaktionen von Stadtpolitik und lokalen Partnern
„Die Fairness-Card ist die wichtigste sozialpolitische Errungenschaft der Stadtgemeinde Hollabrunn und unterstützt Menschen in finanziell schwierigen Zeiten“,
so SPÖ‑Vizebürgermeister Alexander Eckhardt. Gemeinsam mit der SPÖ‑Klubobfrau Sandra Damböck‑Lehr hat er die Initiative vorangetrieben und die Kooperation mit dem Phönix‑Markt vermittelt. Vertreterinnen und Vertreter der Stadt sowie des Marktes präsentierten die Vereinbarung öffentlich.
Praktische Folgen für Betroffene
Für Menschen, die Anspruch auf die Fairness-Card haben, bedeutet die Zusammenarbeit mit dem Phönix‑Markt eine unmittelbare Reduktion der Einkaufsbelastung. Konkret heißt das: Bei Einkäufen im genannten Markt werden 25 Prozent des Kaufpreises erlassen. Die Stadt kündigt an, in den kommenden Monaten weitere lokale Partner zu gewinnen, um die Versorgungslage zu verbessern.
- Wer ist berechtigt: Haushalte unter der Armutsgefährdungsschwelle (Ausgabe über die Stadtgemeinde).
- Aktueller Kooperationsbetrieb: Phönix‑Markt, Bahnstraße, Hollabrunn.
- Rabattumfang: 25 Prozent für Karteninhaberinnen und -inhaber.
Ausblick und Bedeutung für den Bezirk
Die Ausweitung von Partnerbetrieben ist für die Wirksamkeit der Fairness-Card zentral. Je mehr Geschäfte teilnehmen, desto besser verteilt sich die Entlastung über verschiedene Waren- und Dienstleistungsbereiche. Für Betroffene ist wichtig zu wissen, wo die Karte akzeptiert wird; die Stadtgemeinde hat angekündigt, Listen der teilnehmenden Betriebe zu veröffentlichen, sobald weitere Kooperationen fix sind. Für lokale Gewerbetreibende kann die Teilnahme auch Kundinnen und Kunden binden und einen gesellschaftlichen Beitrag zur Armutsbekämpfung leisten.
| Aspekt | Stand |
|---|---|
| Erster Partnerbetrieb | Phönix‑Markt (Bahnstraße, Hollabrunn) |
| Rabatt | 25 % für Karteninhaber |
| Initiatoren (Stadt) | Vizebürgermeister Alexander Eckhardt, Klubobfrau Sandra Damböck‑Lehr |
Für Betroffene im Bezirk Hollabrunn ist die Fairness-Card ein konkretes Hilfsinstrument: Sie reduziert unmittelbare Alltagskosten und signalisiert, dass die Gemeinde soziale Entlastung priorisiert. Ob und wie rasch weitere Unternehmen folgen, wird für die Reichweite der Maßnahme entscheidend sein. Die Stadtgemeinde empfiehlt allen Anspruchsberechtigten, sich für Informationen zur Beantragung und zu teilnehmenden Betrieben direkt an die zuständigen städtischen Stellen zu wenden.