Überfall in der Praxis: Täter erbeuten mittleren vierstelligen Betrag
In Schwäbisch Gmünd ist es vergangene Woche zu einem Raubüberfall auf eine Arztpraxis gekommen. Nach Angaben der Polizei drangen insgesamt vier Personen in die Praxis ein und entkamen mit einem laut Ermittlern mittleren vierstelligen Geldbetrag. Der Praxisinhaber wurde dabei leicht verletzt.
Tatablauf nach Zeugenaussagen
Laut Zeugenaussagen betrat eine Frau die Praxis und gab sich als Patientin aus. Währenddessen soll ein zweiter Mann den Arzt überwältigt und zu Boden gebracht haben. Im Anschluss betraten zwei weitere Personen die Räume, durchsuchten diese und öffneten offenbar auch verschlossene Türen, um nach Bargeld und Wertgegenständen zu suchen. Danach verließen alle vier Täter die Praxis.
- Opfer: Praxisinhaber, leicht verletzt
- Tatzeit: Donnerstag vergangene Woche (konkreter Tag nicht genannt)
- Beute: mittlerer vierstelliger Eurobetrag
- Anzahl Täter: vier Personen
Zeugenbeschreibung der Verdächtigen
Ein Zeuge gab Details zur Kleidung und Erscheinung zweier Tatverdächtiger an, die die Polizei veröffentlicht hat. Danach soll die angebliche Patientin etwa 20 Jahre alt gewesen sein, dunkle längere Haare gehabt und eine korpulente Figur gehabt haben. Sie trug dem Zeugen zufolge einen dunklen Trainingsanzug. Der männliche Komplize wurde auf 20 bis 25 Jahre geschätzt, hatte kurze schwarze Haare und trug einen hellgrauen Kapuzenpullover sowie Trainingshose. Der Zeuge berichtete zudem, dass die beiden in einer osteuropäischen Sprache gesprochen hätten.
| Merkmal | Beschriebener Verdächtiger |
|---|---|
| Alter | Frau: ~20 Jahre; Mann: ~20–25 Jahre |
| Haare | Frau: dunkel, länger; Mann: schwarz, kurz |
| Kleidung | Frau: dunkler Trainingsanzug; Mann: hellgrauer Kapuzenhoodie, Trainingshose |
| Sprache | Zeugenaussage: osteuropäische Sprache |
Polizei bittet um Hinweise
Die Ermittlungsbehörden suchen derzeit nach den mutmaßlichen Tätern und bitten Personen, die zur fraglichen Zeit in der Nähe der Praxis Beobachtungen gemacht haben oder Kamerabilder zur Verfügung stellen können, sich zu melden. Hinweise können für den weiteren Verlauf des Verfahrens entscheidend sein.
Für die Bevölkerung in der Region ist dieser Vorfall ein Hinweis darauf, dass Übergriffe auf Arztpraxen nicht ausgeschlossen sind. Praxisinhaberinnen und -inhaber sollten ihre Sicherheitskonzepte überprüfen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für mögliche Risikosituationen sensibilisieren. Ebenso wichtig ist es, verdächtige Beobachtungen umgehend der Polizei zu melden, um weitere Straftaten zu verhindern.