Starkes Zusammengehörigkeitsgefühl beim 55-Jahre-Treffen
Der Maturajahrgang 1971 des Gymnasiums Freistadt versammelte sich zum 55-jährigen Wiedersehen. Der Tag begann mit einem gemeinsamen Mittagessen im Brauhaus Freistadt, wo bei Gesprächen Erinnerungen an die Schulzeit aufgefrischt wurden. Insgesamt gehörten dem Jahrgang 27 Absolventinnen und Absolventen an; am Treffen nahmen 20 davon teil, drei sind bereits verstorben.
Programm: von Nostalgie bis Geselligkeit
Nach dem Mittagessen folgte ein Ausflug nach Kerschbaum. Dort stand eine Fahrt mit der historischen Pferdeeisenbahn sowie ein Besuch des Pferdeeisenbahnmuseums auf dem Programm – Programmpunkte, die bei den Teilnehmenden nostalgische Stimmung erzeugten. Den Abschluss des Tages bildete ein gemeinsames Abendessen im Lokal „Du a do“ in Freistadt, bei dem bis in die späten Abendstunden erzählt und gelacht wurde.
- Teilnehmer: 20 von 27 Absolventen
- Verstorbene: 3
- Orte: Brauhaus Freistadt, Kerschbaum, Pferdeeisenbahnmuseum, Lokal „Du a do“
Lebendige Kontakte auch zwischen den Treffen
Der Bericht hebt hervor, dass der Zusammenhalt im Jahrgang bis heute ausgeprägt ist. Ein Kreis von zehn ehemaligen Klassenkollegen trifft sich regelmäßig – alle vier bis sechs Wochen – zu gemeinsamen Frühstücken in wechselnden Kaffeehäusern des Bezirks. Manche Teilnehmer trafen sich erstmals wieder seit dem letzten Maturatreffen vor fünf Jahren, andere sind nach wie vor im Bezirk verwurzelt oder aus Wien und Tirol angereist.
| Gesamtjahrgang | Anwesend | Verstorben |
|---|---|---|
| 27 | 20 | 3 |
Bekannte Namen aus dem Jahrgang
Zum Jahrgang zählen mehrere im Bezirk bekannte Persönlichkeiten: die ehemalige Pregartner Vizebürgermeisterin und langjährige Leiterin der Volkshochschule Helga Hofstadler, der Freistädter Arzt Gerhard Doppler sowie der ehemalige Direktor des Oberösterreichischen Landesrechnungshofes, Josef Krenner. Ihre Anwesenheit unterstreicht die Bandbreite an Lebenswegen innerhalb des Jahrgangs.
Zum Abschluss des Treffens einigten sich die Teilnehmenden darauf, die Wiedersehen künftig im Rhythmus von zwei Jahren zu veranstalten, um den Kontakt regelmäßig zu pflegen.
Für viele Bewohnerinnen und Bewohner des Bezirks ist ein solches Treffen mehr als eine nostalgische Rückschau: Es dokumentiert soziale Netzwerke, die über Generationen Bestand haben, stärkt lokale Verbindungen und macht das kulturelle Leben im Bezirk spürbar.