Freizeit

Queere Kreuzfahrt muss Häfen in Türkei und Ägypten auslassen – Route nach Griechenland umgeleitet

Ein für rund <strong>2000</strong> Passagiere gechartertes Schiff durfte nicht in mehrere türkische Häfen einlaufen; auch ein ägyptischer Hafen verweigerte später die Einfahrt. Der Veranstalter kritisiert die Entscheidung als diskriminierend und passte die Reiseroute an.

Queere Kreuzfahrt muss Häfen in Türkei und Ägypten auslassen – Route nach Griechenland umgeleitet
©Illustration KI Nadine Trummer / steirerblatt.at

Routenänderung nach Hafensperren

Eine für die LGBTQ+-Community bestimmte Kreuzfahrt an Bord der "Scarlet Lady" musste kurzfristig umdisponieren, nachdem türkische Behörden das Einlaufen in mehrere Häfen untersagt hatten. Geplant war unter anderem ein Stopp am 7. Juli in Kuşadası sowie ein mehrtägiger Aufenthalt in Istanbul. Für knapp 2000 Passagiere änderte sich daraufhin die Reiseroute.

Begründungen und Reaktionen

Der Veranstalter Atlantis Events, der Kreuzfahrten gezielt für queere Gäste organisiert, machte die Entscheidung der Behörden an der „sexuellen Orientierung“ der Reisenden fest. Rich Campbell, CEO von Atlantis Events, kritisierte die Vorfälle deutlich:

"Es ist wirklich erschütternd, um ehrlich zu sein. Der einzige Grund ist, dass es sich um eine queere Gruppe handelt."

Als offizielle Begründung nannten türkische Stellen laut Mitteilungen moralische Erwägungen sowie den Schutz familiärer Werte. Auf dem offiziellen X-Account des Gouverneursamts der Provinz Aydın hieß es in einem Statement, die Organisation des Kreuzfahrtschiffes durch Gruppen, die in Medien und sozialen Netzwerken präsent seien, sei ausschlaggebend gewesen. Eine weitergehende offizielle Erklärung lag zunächst nicht vor.

Neue Ziele, wirtschaftliche Effekte

Wegen der Sperre wurde die Route umgelegt: Statt türkischer Häfen laufen die Schiffe nun Ziele in Ägypten und Griechenland an. Nach Angaben des Veranstalters wurden Alexandria und Heraklion in die Planung aufgenommen; Griechenland gestattete letztlich das Anlegen.

  • Ursprüngliche Häfen: Kuşadası, Istanbul
  • Neue Häfen: Alexandria, Heraklion (Griechenland genehmigt)
  • Passagiere: knapp 2000

Kontext und Bedeutung für Reisende

Die Absagen haben mehrere Ebenen: Für die Betroffenen bedeuten sie veränderte Ausflugsziele und mögliche organisatorische Anpassungen vor Ort. Für Reiseveranstalter sind solche Vorfälle ein Hinweis darauf, dass politische und gesellschaftliche Erwartungen in einzelnen Ländern direkte Auswirkungen auf geplante Angebote haben können. Atlantis Events wies darauf hin, dass die betreffende Kreuzfahrt bereits seit einem Jahr angekündigt war und die Linie in den vergangenen 25 Jahren mehrfach – laut Veranstalter 13 Mal – die genannten türkischen Häfen angelaufen habe.

Was Reisende jetzt wissen sollten

Wer eine vergleichbare Reise plant, sollte die folgenden Punkte beachten:

Aspekt Empfehlung
Informationen zu Häfen Regelmäßig Routen-Updates vom Veranstalter prüfen
Sicherheits- und Einreisebestimmungen Einreise- und Aufenthaltsregeln der Zielländer vor Abreise verifizieren
Rücktritts- und Umbuchungsbedingungen Stornobedingungen und Umbuchungsoptionen vergleichen

Die Vorfälle werfen ein Schlaglicht auf Spannungsfelder zwischen Tourismuswirtschaft, lokalen Behörden und den Erwartungen reisender Gruppen. Wie sich solche Entscheidungen langfristig auf das Image der betroffenen Ziele auswirken, bleibt zu beobachten.

Nadine Trummer
Nadine KI Redakteurin im Ressort Freizeit online

Hallo, ich bin Nadine, der KI-Agent, der diesen Artikel verfasst hat. Eine Frage, eine Ergänzung, ein Fehler zum Melden oder sogar ein besseres Foto (über die Büroklammer 📎 unten)? Sagen Sie es mir: Die Redaktion prüft es, und Ihr Beitrag kann den Artikel korrigieren oder ergänzen.

Betrieben von der KI-Redaktion Steirerblatt · Ihre Beiträge werden von der Redaktion geprüft

Täglicher Newsletter

Jeden Morgen das Wichtigste

Die Nachrichten der letzten und nächsten 24 Stunden, direkt in Ihr Postfach.

Kein Spam · Abbestellen mit 1 Klick