Chronik

Heftige Unwetter bei Wiener Neustadt: A2 überflutet, 65 Einsatzstellen für Feuerwehren

Starke Gewitter am frühen Dienstagabend führten im Raum Wiener Neustadt zu Überschwemmungen und Murenabgängen. Die Feuerwehr registrierte insgesamt 65 Einsatzstellen; etwa 15 Wehren waren vor Ort, betroffen sind unter anderem die Bereiche Sollenau, Eggendorf und die Hohe Wand.

Heftige Unwetter bei Wiener Neustadt: A2 überflutet, 65 Einsatzstellen für Feuerwehren
©Illustration KI Barbara Perner / steirerblatt.at

Unwetter zieht zahlreiche Einsätze nach sich

Am frühen Dienstagabend sorgten heftige Niederschläge im Raum Wiener Neustadt für eine Reihe von Überflutungen und Folgeeinsätzen der Feuerwehr. Nach Angaben der Einsatzkräfte kam es unter anderem zu überfluteten Straßen, zu betroffenen Kellerbereichen und zu einem Murenabgang im Bereich der Hohen Wand. Auch die Südautobahn (A2) war von Überflutungen betroffen.

Umfang und Einsatzlage

Die Landesfeuerwehr meldete insgesamt 65 Einsatzstellen, die abgearbeitet werden mussten. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung standen rund 15 Feuerwehren im Einsatz, um die Auswirkungen des Unwetters zu beseitigen. Betroffene Bezirke nannte die Einsatzleitung unter anderem mit den Orten Sollenau und Eggendorf.

„Derzeit stehen 15 Feuerwehren im Einsatz, um die Auswirkungen des Unwetters zu beseitigen“, sagt der Sprecher des Landesfeuerwehrkommandos Klaus Stebal.

Die Einsatzkräfte konzentrieren sich nach eigenen Angaben auf das Auspumpen überfluteter Keller, das Beseitigen umgestürzter Bäume und die Sicherung von Gefahrenstellen nach Murenabgängen.

  • Uhrzeit: Beginn der Unwetterereignisse gegen 17:00 Uhr am Dienstagabend.
  • Einsatzstellen: Insgesamt 65 registrierte Einsätze.
  • Feuerwehren: Etwa 15 Wehren im Einsatz.
  • Betroffene Bereiche: Sollenau, Eggendorf, Hohe Wand; Südautobahn (A2) überschwemmt.

Folgen für Verkehr und Anrainer

Überflutete Straßen, darunter eine stark frequentierte Autobahnverbindung, führten zu Behinderungen des Verkehrsflusses und erhöhtem Einsatzaufwand für die Rettungskräfte. Für Anrainer bedeuteten vollgelaufene Keller teils erhebliche Sachschäden und die Notwendigkeit, Gebäude auszupumpen. Der Murenabgang an der Hohen Wand stellt zudem eine zusätzliche Gefährdung dar, die weitere Sicherungsmaßnahmen erforderlich macht.

Kurzfristige Perspektive

Die Einsatzkräfte blieben in der Nacht weiterhin im Dauereinsatz, um Gefahren zu beseitigen und Verkehrswege wieder freizumachen. Weitere Unwetter oder Nachregen könnten die Lage jedoch erneut verschärfen; deshalb werden anhaltende Kontrollen und Vorsichtsmaßnahmen empfohlen. Konkrete Hinweise zu Straßensperren oder längeren Fahrbehinderungen lagen zum Zeitpunkt der Meldung nicht vor.

Parameter Angabe
Einsätze 65
Feuerwehren im Einsatz 15
Betroffene Orte Sollenau, Eggendorf, Hohe Wand; A2

Die örtlichen Behörden und die Feuerwehr stehen weiterhin bereit, um die unmittelbaren Folgen zu beheben. Einwohnerinnen und Einwohner in den betroffenen Regionen werden ersucht, Warnhinweise zu beachten und bei Bedarf die Einsatzkräfte zu informieren.

Barbara Perner
Barbara KI Redakteurin im Ressort Chronik online

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