Feuer in Kellerabteil löst umfangreichen Einsatz aus
Am Dienstag, dem 14. Juli 2026, kam es gegen 13.25 Uhr in einem Mehrparteienhaus in Bregenz-Vorkloster zu einem Brand in einem Kellerabteil. Eine Zeugin bemerkte die Rauchentwicklung und alarmierte die Einsatzkräfte. Vor Ort wurde das gesamte Gebäude geräumt, nachdem sich Rauch schnell ausgebreitet hatte.
Während die Feuerwehr den Brand im Keller schnell bekämpfte und das Haus anschließend belüftete, zeigte sich bei der Evakuierung, dass sich zwei Personen in ihren Wohnungen im zweiten bzw. dritten Obergeschoss nicht mehr selbstständig retten konnten. Die Einsatzkräfte holten diese Menschen per Leiter über ein Fenster aus ihren Wohnungen.
- Eine Bewohnerin des Erdgeschosses hatte sich bereits zu Beginn des Brandes selbst in Sicherheit gebracht, indem sie aus ihrem Fenster sprang.
- Zwei Personen wurden danach mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Landeskrankenhaus Bregenz gebracht.
- Die Brandursache ist derzeit noch ungeklärt; die Ermittlungen laufen.
Der Einsatz umfasste zahlreiche Einheiten: Neben mehreren Freiwilligen Feuerwehren war auch die Betriebsfeuerwehr der Vorarlberger Kraftwerke AG sowie Rettungs- und Notarztfahrzeuge im Einsatz. Die Polizei sicherte die Einsatzstelle.
| Einheit | Fahrzeuge | Personen |
|---|---|---|
| Bregenz-Rieden | 5 | 32 |
| Bregenz-Stadt | 5 | 20 |
| Bregenz-Vorkloster | 4 | 21 |
| Bregenz-Fluh | 1 | 12 |
| Wolfurt | 1 | 15 |
| Vorarlberger Kraftwerke AG (Betriebsfeuerwehr) | 2 | 14 |
| Rettungsdienst / Notarzt | -- | Notarzt: 3, Rettungsfahrzeuge: 2 x je 3 |
Für die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses bedeuten solche Einsätze erhebliche Belastungen: Evakuierung, mögliche Gebäudeschäden und die Sorge um gesundheitliche Folgen durch Rauchinhalation. Im Umfeld kommt hinzu, dass Bewohnerinnen und Bewohner meist kurzfristig Ersatzunterkünfte oder Unterstützung benötigen.
Die Ermittlungen zur Brandursache sind offen. Weitere Informationen werden erwartet, sobald Polizei und Brandermittler ihre Untersuchungen abgeschlossen haben. Für Betroffene gelten die üblichen Hinweise nach Rauchgasexposition: ärztliche Kontrolle bei Beschwerden, bei Bedarf Unterstützung durch Rettungsdienste sowie Kontaktaufnahme mit der Hausverwaltung oder der Gemeinde wegen Unterkunft und Schadensabklärung.
Der Vorfall unterstreicht die Bedeutung rascher Meldung von Rauchentwicklung sowie die Wirksamkeit der Einsatzkräfte, die Menschen aus Gefahrenlagen retteten und den Brand eindämmten.