Schwere Kollision auf Landesstraße
Bei einem Verkehrsunfall auf der L‑86 in St. Peter in der Au (Bezirk Amstetten) sind am Donnerstagabend zwei Fahrzeuglenker schwer verletzt worden. Nach vorliegenden Informationen kollidierten zwei Pkw in einer Kurve, die Fahrzeuge wurden stark beschädigt, eines davon wurde durch die Wucht des Aufpralls in ein angrenzendes Feld geschleudert.
Rettungskräfte, mehrere Feuerwehren und die Polizei waren mit großem Aufwand im Einsatz; die Einsatzkräfte mussten die Verunfallten aus den deformierten Fahrzeugen befreien. Aufgrund der Schwere der Verletzungen wurden beide Männer per Rettungshubschrauber in Krankenhäuser geflogen.
Beteiligte, Ablauf und Ermittlungen
- Ein 23‑jähriger Mann aus dem Bezirk fuhr von Ertl in Richtung St. Peter.
- Ein 57‑jähriger Mann, ebenfalls aus dem Bezirk, war in Gegenrichtung unterwegs.
- Nach ersten Erkenntnissen kamen beide Fahrzeuge in einer Kurve zu weit nach links und trafen einander im Bereich der Fahrbahnmitte.
„Die Straße glich einem Trümmerfeld.“
Die Feuerwehren St. Peter in der Au und Weistrach führten die Menschenrettung gemeinsam mit dem Roten Kreuz durch; zur Bergung der Unfallfahrzeuge wurde zusätzlich die Feuerwehr Haag hinzugezogen. Insgesamt waren etwa 40 Feuerwehrmitglieder im Einsatz. Einsatzkräfte banden ausgelaufene Betriebsmittel und reinigten die Fahrbahn. Für die Dauer der Maßnahmen war die L‑86 gesperrt; der Verkehr wurde örtlich umgeleitet.
Ermittlungen und rechtliche Schritte
Bei dem 57‑jährigen Lenker verlief ein Alkomattest positiv. Sein Führerschein wurde vorläufig abgenommen; eine Anzeige bei der Bezirkshauptmannschaft wird erstattet. Die Polizei führte vor Ort die ersten Ermittlungen zum genauen Unfallhergang durch; diese dauern an.
| Fakt | Angabe |
|---|---|
| Unfallort | L‑86, St. Peter in der Au |
| Verletzte | 2 Lenker, schwer verletzt |
| Eingesetzte Feuerwehren | St. Peter in der Au, Weistrach, Haag (bei Bergung) |
| Rettungsmittel | Rotes Kreuz, Rettungshubschrauber |
Für Anrainer und Pendler bedeutet der Vorfall eine Erinnerung an die Gefahren enger oder kurviger Streckenabschnitte, besonders nachts oder bei eingeschränkter Sicht. Die laufenden Ermittlungen sollen klären, ob Fahrfehler, Alkohol oder weitere Faktoren den Zusammenstoß verursacht haben. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die Umleitungen zu beachten und vorsichtig zu fahren.
Weitere Informationen gibt es von der Landespolizeidirektion und den lokalen Einsatzorganisationen, sobald die Ermittlungen abgeschlossen sind.