Großprojekt in Haag: Ziel Mitte 2027
In Haag fiel mit einem Spatenstich der offizielle Startschuss für den Ausbau eines Standorts an der Steyrer Straße 70 zum „Schießzentrum im Mostviertel“. Betreiber ist die Hanz Group, die laut Ankündigung 4,5 Millionen Euro in das Projekt investieren will. Die Eröffnung ist für Mitte 2027 geplant.
Leistungsspektrum unter einem Dach
Auf einer Fläche von 9.000 Quadratmetern sollen laut Projektbeschreibung verschiedene Bereiche zusammengeführt werden: Schießsport, Aus- und Weiterbildung, Fachhandel, Büchsenmacherhandwerk sowie Präzisionsfertigung und Oberflächentechnik. Damit entsteht im Bezirk ein Angebot, das gerade für Jäger und Sportschützen bislang mit längeren Anfahrten verbunden war.
- Indoor-Anlage mit 19 Schießständen
- Vierzehn 25-Meter-Stände für Kurzwaffen
- Drei 100-Meter-Bahnen sowie zwei 200-Meter-Bahnen
- Seminarraum für bis zu 60 Personen und großzügige Clubräume
Die technische Ausstattung umfasst moderne Scheibenzuganlagen, wodurch ein breites Trainingsspektrum ermöglicht wird – vom jagdlichen Übungsschießen bis hin zu sportlichem Präzisionstraining. Das Zentrum richtet sich sowohl an Jahresmitglieder als auch an Tagesgäste, Vereine, Gruppen und Kursteilnehmer. Geplant sind unter anderem Jagdkurse, Einführungsveranstaltungen, Sicherheitsschulungen und sportliche Trainings; ebenso vorgesehen sind Angebote für Behörden und Einsatzorganisationen.
Service und wirtschaftliche Bedeutung
Ein zentraler Anspruch des Projekts ist die Bündelung von Leistungen: Beratung, Verkauf, Reparaturen, individuelle Anpassungen, Oberflächenveredelung, Einschießen und technische Feineinstellung sollen künftig am Standort angeboten werden. Das schafft kürzere Wege für Kunden und damit Vorteile für Jagd- und Schützenvereine im Mostviertel.
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Investition | 4,5 Millionen Euro |
| Fläche | 9.000 m² |
| Schießstände | 19 Stände (14×25 m, 3×100 m, 2×200 m) |
| Geplante Eröffnung | Mitte 2027 |
Für den Bezirk Amstetten bedeutet das Projekt eine Erweiterung der regionalen Infrastruktur im Bereich Sport, Ausbildung und technische Dienstleistungen. Vereine und Einzelpersonen erhalten künftig lokal ein breiteres Angebot, Behörden können an Ort und Stelle Fortbildungen und Trainings durchführen. Gleichzeitig wirft ein derartiges Zentrum Fragen zur Lärmemission, Verkehrsanbindung und Sicherheitskonzeption auf — Punkte, die in den nächsten Monaten bei der Umsetzung und behördlichen Begleitung relevant sein werden.
Konkrete Angaben zu Arbeitsplätzen, Bauzeitplan im Detail oder behördlichen Genehmigungen wurden in der Projektankündigung nicht genannt und bleiben abzuwarten. Die Eröffnung ist, nach aktueller Ankündigung des Betreibers, für Mitte 2027 vorgesehen.