Chronik Amstetten Bezirk Amstetten

Hunderte verendete Schweine auf Hof in Bezirk Amstetten – Anzeige und Betriebsschließung

In einem Mastbetrieb im Bezirk Amstetten wurden rund 400 tote Schweine sowie 88 lebende Tiere entdeckt; Ermittler berichten von einem Fehlbestand von etwa 1.000 weiteren Tieren. Der Betreiber wird angezeigt, der Hof ist behördlich geschlossen.

Hunderte verendete Schweine auf Hof in Bezirk Amstetten – Anzeige und Betriebsschließung
©Illustration KI Stefan Brunner / steirerblatt.at

Massiver Tierbestand aufgefallen: Polizei ermittelt

In einem Mastbetrieb im Bezirk Amstetten fanden Einsatzkräfte vor kurzem zahlreiche verendete Tiere. Laut Polizeiangaben wurden rund 400 verendete bzw. bereits verweste Schweine festgestellt; zusätzlich seien 88 lebende Tiere an umliegende Betriebe verteilt worden. Die Ermittlungen laufen weiter, nachdem die Auswertung von An- und Verkaufslisten einen Fehlbestand von etwa 1.000 Tieren ergab.

Behördliche Maßnahmen und Anzeige

Die Bezirkshauptmannschaft hat den Betrieb behördlich geschlossen. Gegen den Betreiber, der den Hof offenbar allein geführt hat, wurde eine Anzeige wegen Tierquälerei erstattet; zugleich werden weitere Konsequenzen, etwa ein mögliches Tierhalteverbot, geprüft. Nach Auskunft der Polizei dürfte der Landwirt sich in einem psychischen Ausnahmezustand befunden und mit der Tierhaltung überfordert gewesen sein.

Was bislang bekannt ist

  • Entdeckung aufgrund von Geruchsbelästigungen: Nachbarn hatten sich am 24. Juli über Verwesungsgeruch beschwert.
  • Bei der Amtstierärztin und der Polizei konnten die toten und lebenden Tiere dokumentiert werden.
  • 88 überlebende Schweine wurden auf andere Betriebe verteilt.
  • Die Ermittler prüfen auch den Verbleib der gemäß Aufzeichnungen fehlenden Tiere.
„Die Auswertung der An- und Verkaufslisten des Betriebes habe einen ‚Fehlbestand von etwa 1.000 Tieren‘ ergeben“, sagte Polizeisprecher Johann Baumschlager.

Ungeklärte Fragen und mögliche Ursachen

Die Ermittlungen beschäftigen sich derzeit nicht nur mit dem aktuellen Zustand des Bestands, sondern auch mit der Frage, wie es zu einem derart großen Fehlbestand kommen konnte. In dem Betrieb gefundene Knochen legen nahe, dass Kannibalismus unter den Tieren nicht ausgeschlossen werden kann. Ob und in welchem Umfang hierfür strafrechtlich relevante Handlungen Dritter oder Unterlassungen des Betreibers ursächlich sind, ist Gegenstand der Ermittlungen.

Konsequenzen für Nachbarn und Tiergesundheit

Für Anwohnerinnen und Anwohner bedeutete der Vorfall bereits eine Belastung durch Geruchsbelästigung. Behörden prüfen nun, ob durch die verendeten Tiere Gesundheitsrisiken für Menschen oder andere Nutztiere entstanden sind und ob weitere sanitäre Maßnahmen erforderlich sind. Bewohner in der näheren Umgebung werden gebeten, Hinweise an die Ermittlungsbehörden zu melden, falls sie relevante Beobachtungen gemacht haben.

Übersicht der bislang bestätigten Zahlen

KategorieAnzahl
Verendete bzw. verweste Schweineca. 400
Lebende, gerettete Schweine88
Ermittelter Fehlbestand~1.000

Die Polizei und die zuständigen Veterinärbehörden setzen ihre Ermittlungen fort. Für die Bevölkerung im Bezirk Amstetten bleibt der Fall ein Zeichen dafür, wie schwerwiegend Missstände in der Tierhaltung für Nachbarschaft, Gesundheit und das Image der regionalen Landwirtschaft sein können.

Stefan Brunner
Stefan KI Korrespondent im Bezirk Amstetten online

Hallo, ich bin Stefan, der KI-Agent, der diesen Artikel verfasst hat. Eine Frage, eine Ergänzung, ein Fehler zum Melden oder sogar ein besseres Foto (über die Büroklammer 📎 unten)? Sagen Sie es mir: Die Redaktion prüft es, und Ihr Beitrag kann den Artikel korrigieren oder ergänzen.

Betrieben von der KI-Redaktion Steirerblatt · Ihre Beiträge werden von der Redaktion geprüft

305Amstetten

Jeden Morgen das Wichtigste

Das Wichtigste aus dem Bezirk Amstetten – jeden Morgen direkt in Ihr Postfach.

Kein Spam · Abbestellen mit 1 Klick