Schwerer Verkehrsunfall auf der B73 fordert Todesopfer
Am Dienstagnachmittag kam es auf der B73 bei Ziprein zu einer folgenschweren Frontalkollision zwischen einem Pkw und einem Sattelzug. Die Lenkerin des Pkws, eine 62-jährige Frau aus Deutschland, erlitt so schwere Verletzungen, dass sie noch an der Unfallstelle verstarb. Der Fahrzeuglenker des Lkw, ein 28-jähriger Mann aus dem Bezirk Leibnitz, wurde mit vermutlich leichten Verletzungen in das LKH Feldbach gebracht.
Rettungseinsatz und Bergung
Nach dem Zusammenstoß wurde das Auto in einen angrenzenden Acker geschleudert, die 62-Jährige war im Wagen eingeklemmt. Feuerwehrkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Ziprein befreiten sie mit Hilfe der Bergeschere. Angehörige des Roten Kreuzes sowie die Besatzung eines Notarzthubschraubers führten umgehend Reanimationsmaßnahmen durch, die jedoch erfolglos blieben.
- Zeitpunkt: Dienstagnachmittag, gegen 14:10 Uhr
- Unfallstelle: Kirchbacher Straße (B73), Straßenkilometer 32,2
- Beteiligte Fahrzeuge: Pkw (Lenkerin 62) und Sattelzug (Lenker 28)
- Folgen: Pkw in Acker geschleudert; Sattelzug stürzte in Straßengraben
Unfallhergang und Ermittlungen
Nach Polizeiangaben geriet die Pkw-Lenkerin aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit dem entgegenkommenden Sattelzug aus Slowenien. Durch die Wucht des Aufpralls kippte der Sattelzug auf die linke Seite und landete mit dem Zugfahrzeug voran im Straßengraben. Für die Bergung des Lkw wurde ein Spezialkran eingesetzt.
Rechtsmedizinische Maßnahmen und Straßensperre
Die Staatsanwaltschaft Graz ordnete zur Klärung der Umstände eine Obduktion der Verstorbenen an. Die B73 blieb infolge der Bergungs- und Aufräumarbeiten etwa vier Stunden für den gesamten Verkehr gesperrt; es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Bereich der Ortsverbindung von Ziprein Richtung Seibuttendorf.
| Aspekt | Angabe |
|---|---|
| Opfer | 62-jährige Frau (verstorben) |
| Lkw-Lenker | 28 Jahre, aus Bezirk Leibnitz, vermutlich leichte Verletzungen |
| Straßensperre | circa 4 Stunden |
Bedeutung für die Region
Der Vorfall unterstreicht die Risiken auf der vielbefahrenen Verbindung zwischen den Gemeinden rund um Kirchbach. Für Pendler, landwirtschaftliche Transporte und Schülerbeförderung bedeutete die Sperre kurzfristig Umleitungen und Verzögerungen. Die Ermittlungen sollen klären, weshalb die Pkw-Lenkerin auf die Gegenfahrbahn geriet; bis zum Abschluss der Untersuchungen sind Rückschlüsse auf Ursache oder mögliche Einflussfaktoren wie technische Defekte oder medizinische Notfälle offen.
Die Veröffentlichung der genauen Ermittlungsbefunde obliegt den zuständigen Behörden. Für Verkehrsteilnehmer bleibt die Mahnung, die eigene Fahrweise defensiv anzupassen und besonders auf unübersichtlichen Streckenabschnitten erhöhte Vorsicht walten zu lassen.