Die planmäßige Erneuerung der Flutlichtanlage im Stadion Graz-Liebenau hat unmittelbare Folgen für den Spielplan von Sturm Graz und bringt damit auch Klagenfurt in den Blickpunkt: Weil die bestehende Beleuchtung vollständig auf LED-Technik umgerüstet wird, können die Grazer Vereine ihre Saisonauftaktpartien nicht wie gewohnt in Liebenau bestreiten. Für Klagenfurt bedeutet das, dass eines der ersten Saisonspiele auf heimischem Boden stattfinden dürfte.
Was wird gemacht und wie lange?
Im Zuge der Umrüstung werden umfangreiche Arbeiten an der Stadiontechnik durchgeführt. Nach Angaben der Stadion-GmbH sind es vor allem Kabel- und Leuchtenarbeiten, die notwendig sind. Die Kosten der Maßnahme betragen rund 1,6 Millionen Euro. Geplant ist, die Arbeiten bis zum 30. Juli abzuschließen, wobei das Wetter einen wesentlichen Einfluss auf den Zeitplan hat.
"Rund 30 Kilometer Kabel müssen entfernt, 30 Kilometer neue Kabel eingezogen werden"
Die Umrüstung betrifft sowohl die Masten als auch die unter dem Stadiondach montierten Beleuchtungseinheiten. Die neue Anlage ist so ausgelegt, dass sie auch bei späteren Stadionumbauten weiterverwendet werden kann.
Konkrete Folgen für Klagenfurt
Für Klagenfurt bedeutet die Verlegung von Spielen eine Reihe praktischer Auswirkungen:
- mögliche Zuschauermengen bei einem internationalen Qualifikationsspiel und damit erhöhte Anforderungen an Sicherheit und Einsatzplanungen;
- zusätzliche Verkehrsbewegungen rund um das Stadion sowie Bedarf an Park- und ÖPNV-Kapazitäten;
- wirtschaftliche Effekte für Gastronomie und Hotellerie durch anreisende Fans.
Die Eröffnung der europäischen Saison für Sturm ist für die zweite Qualifikationsrunde der Champions League terminiert, mit den Spielen am 21./22. Juli. Da die Umbaumaßnahmen bis Ende Juli angesetzt sind, ergibt sich für die Grazer kein Zeitfenster, um später ein Heimspiel in Liebenau zu organisieren — die Partie wird daher voraussichtlich in Klagenfurt ausgetragen.
| Maßnahme | Datum / Zeitraum |
|---|---|
| Arbeiten an Flutlichtanlage | Beginn mit Sommerpause, geplant bis 30. Juli |
| Champions-League-Qualifikation (Sturm) | 21./22. Juli |
Die Stadion-GmbH betont, die Arbeiten eng mit den betroffenen Vereinen und der Bundesliga abgestimmt zu haben. Für Klagenfurter Behörden und Einsatzorganisationen heißt das: frühzeitige Koordination von Verkehrslenkung, Ordner- und Sicherheitsdiensten sowie Absprachen mit öffentlichen Verkehrsmitteln und Veranstaltern. Zugleich bietet die Situation lokale Chancen für Gastronomie und Beherbergung, sofern entsprechende Vorbereitungen getroffen werden.
Für Publikum und Anrainer bleibt wichtig, offizielle Hinweise der Stadt und der Veranstalter zu beachten — insbesondere zu Zufahrtsregelungen, Sperrzonen und Beginnzeiten der Spiele. Bleiben die Wetterbedingungen ungünstig, könnte sich der Zeitplan weiter verzögern; die Stadion-GmbH hat dafür bereits einen zeitlichen Puffer eingeplant.