Klare Tendenz, aber zu wenige Tore: Lustenau unterliegt 1:0
Der SC Austria Lustenau hat sein letztes Vorbereitungsspiel vor dem Pflichtspielstart mit 0:1 gegen den 1. FC Nürnberg II verloren. In einer Partie, in der die Gastgeberinnen und Gastgeber über weite Strecken die Spielkontrolle hatten, fehlte es der Mannschaft an Zielstrebigkeit in der Offensive. Entscheidend war ein Fehler im Aufbauspiel, der den einzigen Treffer nach sich zog.
Die Begegnung begann mit leichten Vorteilen für die Vorarlberger, echte Durchschlagskraft in der Offensive blieb jedoch aus. Die erste Hälfte endete ohne Torerfolg. Nach dem Seitenwechsel nutzten die Gäste die eine sich bietende Möglichkeit: Ein Distanzschuss von Pascal Fuchs besiegelte in der Folge die 0:1-Niederlage für die Lustenauer.
Chancen vorhanden, Verwertung fehlte
Mehrere Gelegenheiten wurden herausgespielt, konnten aber nicht in Zählbares umgemünzt werden. Hervorgehoben wurde die beste Ausgleichschance durch Precious Benjamin, der sich stark durchsetzte und mit einem platzierten Schuss auf die lange Ecke nur knapp scheiterte. Auch Kopfballmöglichkeiten durch Dominik Weixelbraun und Kapitän Matthias Maak blieben ohne Erfolg.
- Ergebnis: Austria Lustenau – 1. FC Nürnberg II 0:1
- Entscheidender Treffer: Pascal Fuchs (Distanzschuss) nach Fehler im Lustenauer Aufbauspiel
- Beste Chance für Lustenau: Precious Benjamin (knapp vorbei)
- Nächstes Spiel: Erste Runde des ÖFB-Cups gegen Kremser SC in neun Tagen
Damit ist die Sommervorbereitung für Coach Markus Mader und seine Mannschaft beendet. In neun Tagen beginnt für den Aufsteiger der Ernst des Wettbewerbs mit dem Spiel im UNIQA ÖFB-Cup beim Kremser SC.
Aufstellung und Personal
Für Beobachter und Anhänger ist die gemeldete Anfangsformation ein zusätzlicher Anhaltspunkt, wie die Mannschaft personell aufgestellt wurde. Die aufgestellte Startelf lautete:
| Position | Spieler |
|---|---|
| Tor | Schierl |
| Abwehr | Soares, Voisine, Maak |
| Mittelfeld | Gmeiner, Delaye, Kacuri, Afrifa |
| Offensive | Weixelbraun, Diarra, Precious |
| Einwechslung | 82. Akbulut |
Die Formation zeigt, dass Mader auf eine Kombination aus etablierten Verteidigern und variablen Offensivkräften setzte. Trotz Spielanteilen und einzelnen Chancen gelang es der Mannschaft nicht, die nötige Durchschlagskraft vor dem Tor zu entwickeln.
Was das Ergebnis für Lustenau bedeutet
Sportlich ist ein knapper Testspielverlust nicht ungewöhnlich und erlaubt noch Anpassungen vor dem Pflichtspielstart. Allerdings machen die gezeigten Schwächen in der Chancenverwertung und der Fehler im Aufbau deutlich, woran das Trainerteam in den verbleibenden Tagen arbeiten muss. Für die Anhänger vor Ort bleibt die Erwartung, dass die Mannschaft die Erkenntnisse aus der Vorbereitung in den ÖFB-Cup mitnimmt und dort stabiler auftritt.
Für alle Lustenauerinnen und Lustenauer ist das Schließen der Vorbereitung ein Signal: In etwas mehr als einer Woche zählt jeder Fehler mehr. Die Mannschaft reist nun mit den gesammelten Erkenntnissen Richtung Cup-Auftakt.