Langjährige Verdienste in der Ortsstelle Tamsweg gewürdigt
Bei einer Zusammenkunft auf der Laßhoferalm in Lessach hat die Bergrettung Tamsweg zwei ihrer Mitglieder für eine außergewöhnliche Mitgliedschaft geehrt: Willi Hönegger und Franz Apfelknab blicken jeweils auf 50 Jahre Zugehörigkeit zur Ortsstelle zurück. Ortsstellenleiter Peter Gappmaier überreichte die Auszeichnungen im Rahmen des traditionellen "Schåfaufbratln" beim "Otsch" Otto Neumann.
Die Ehrung ist mehr als eine persönliche Würdigung: Sie steht für dauerhaftes ehrenamtliches Engagement, das die Sicherheit von Einheimischen und Gästen im alpinen Raum des Lungaus stärkt. Beide Jubilare haben ihre Tätigkeit nicht nur in Einsätzen gezeigt, sondern auch systematisch Ausbildungsarbeit geleistet und damit die Qualität der Rettungsarbeit in der Region mitgeprägt.
Persönliche Profile und Bedeutung für die Ortsstelle
- Franz Apfelknab: Bergführer, Schmiedemeister und bis zu seiner Pensionierung Leiter der Kunstschmiede Apfelknab. Er war lange als Ausbilder tätig und übte zudem eine Funktion als stellvertretender Bezirksleiter im Lungau aus.
- Willi Hönegger: Als selbstständiger Brunnenbaumeister ist er in der Ortsstelle vor allem für wassernahe Einsätze und zahlreiche Ausbildungsaktivitäten bekannt; er nahm über viele Jahre regelmäßig an Kursen teil.
"Franz war ein langjähriger und beliebter Ausbilder."
Mit Blick auf die praktische Arbeit der Ortsstelle macht die Auszeichnung deutlich, wie viel Erfahrung und Fachwissen in den Reihen der Bergretter steckt. Ausbildungsarbeit und organisatorisches Engagement sind zentral, damit Einsätze effizient und sicher ablaufen. Die beiden Jubilaren gelten deshalb nicht nur als Einsatzkräfte, sondern auch als Wissensvermittler innerhalb der Bergrettung.
Konkrete Auswirkungen für die Menschen im Bezirk
Eine starke Ortsstelle bringt konkrete Vorteile für den Bezirk Tamsweg und den gesamten Lungau: Ausgebildete Einsatzkräfte erhöhen die Chance auf schnelle, fachkundige Hilfe bei Unfällen im Gebirge, an Steilhängen oder bei Gewässerzwischenfällen. Langjährig tätige Ausbilder sorgen außerdem dafür, dass Wissen an jüngere Generationen weitergegeben wird, sodass die Einsatzbereitschaft erhalten bleibt.
Die Ehrung erinnert zudem an die Rolle von Ehrenamtlichen in strukturschwächeren Regionen: Ohne solche langjährigen freiwilligen Leistungen wären viele Rettungen schwerer durchführbar. Für die Bevölkerung bedeutet dies eine höhere Verlässlichkeit der alpinen Notfallversorgung.
Übersicht: Die Jubilaren
| Name | Beruf / Funktion | Mitgliedschaft | Besondere Rolle |
|---|---|---|---|
| Franz Apfelknab | Bergführer, Schmiedemeister, ehem. Chef Kunstschmiede | 50 Jahre | Langjähriger Ausbilder, einst stellvertretender Bezirksleiter |
| Willi Hönegger | Selbstständiger Brunnenbaumeister | 50 Jahre | Aktiv bei Ausbildungen; Spezialist für Wasser-Einsätze |
Die Ortsstelle Tamsweg betonte in ihrer Mitteilung die Stolz auf die Verdienste der beiden Männer und dankte ihnen "herzlichst zum Jubiläum". Solche Anerkennungen sind zugleich ein Aufruf, die Tradition des Ehrenamts im alpinen Rettungswesen zu unterstützen — etwa durch Teilnahme an Kursen, lokale Förderung oder die Mitarbeit jüngerer Mitglieder.
Für Einwohnerinnen und Einwohner des Bezirks sind die Namen der Jubilaren Synonyme für Verlässlichkeit in Notlagen; die Auszeichnung ist daher auch ein Stück Sicherheit für die ganze Region.