Waldbrand in steilem Gelände: Tamsweg leistete wichtige Wasserversorgung
Am Vormittag des 7. August 2026 rückte das Tanklöschfahrzeug der Hauptwache Tamsweg zur Unterstützung der Feuerwehr Göriach aus. Gegen 09:41 Uhr wurde das Fahrzeug in den Bereich Hintergöriach alarmiert, wo der Waldboden in einem sehr steilen und schwer zugänglichen Gelände in Brand geraten war. Weil vor Ort keine gesicherte Wasserentnahmestelle vorhanden war, übernahm das Fahrzeug die kontinuierliche Versorgung der Einsatzkräfte durch einen Pendelverkehr.
Mit seinem 4.000-Liter fassenden Wassertank stellte das Tanklöschfahrzeug die Löschwasserversorgung für die eingesetzten Bodentrupps sicher. Die Mannschaft unterstützte die Brandbekämpfung nicht nur durch Wassernachschub, sondern auch aktiv beim Freilegen und Umgraben der betroffenen Waldbodenbereiche, um versteckte Glutnester zu finden und vollständig zu löschen. Solche Nachlöscharbeiten sind in steilem, dicht bewachsenem Gelände besonders arbeitsintensiv und zeitkritisch, damit sich Glutnester nicht erneut entzünden.
- Einsatzbeginn: 07.08.2026, 09:41 Uhr
- Einsatzort: Hintergöriach (Gemeinde Göriach)
- Hauptmaßnahme: Pendelverkehr mit 4.000-Liter-Wassertank
- Rückkehr der Mannschaft: ca. 12:30 Uhr
Bedeutung für die lokale Bevölkerung und Forstflächen
Der Vorfall macht zwei für den Bezirk Tamsweg relevante Punkte deutlich: Erstens ist die Verfügbarkeit von Löschwasser in abgelegenen Waldgebieten oft eingeschränkt. Zweitens sind Nachlöscharbeiten in steilem Gelände technisch anspruchsvoll und personalintensiv. Für Waldbesitzer, Wanderer und Anrainer bleibt die Botschaft klar: in trockenen Perioden erhöht sich das Risiko für Bodenbrände, und menschliche Sorglosigkeit (etwa weggeworfene Zigaretten oder Lagerfeuer) kann schwere Schäden verursachen.
Die Einsatzleitung der Feuerwehr setzte vor Ort auf bewährte Methoden: Sicherstellung einer kontinuierlichen Wasserversorgung durch Pendelverkehr, Lokalisierung und Öffnung betroffener Bodenschichten sowie vollständiges Ablöschen aller entdeckten Glutnester. Diese Maßnahmen verhinderten laut Einsatzende ein erneutes Aufflammen und ermöglichten den Kräften, gegen 12:30 Uhr zum Feuerwehrhaus zurückzukehren und die Geräte abzubauen.
Was Anrainer jetzt wissen sollten
Für Bewohner und Waldbesitzer im Raum Göriach und Tamsweg ergeben sich praktische Konsequenzen:
- Verhaltensregeln in Trockenperioden beachten: offenes Feuer vermeiden, keine brennenden Gegenstände wegwerfen.
- Waldwege und Zufahrten freihalten, damit Einsatzfahrzeuge rasch vor Ort gelangen können.
- Bei Sichtung von Rauch oder offener Flamme sofort die Feuerwehr alarmieren, genaue Ortsangabe erleichtert die Einsatzplanung.
Die rasche Unterstützung durch das Tanklöschfahrzeug der Hauptwache Tamsweg zeigt, wie wichtig gut ausgerüstete Ortsfeuerwehren für den Schutz von Wald und Bevölkerung sind. Die Zusammenarbeit zwischen der Feuerwehr Göriach und Tamsweg verhinderte eine Ausweitung des Brandes und begrenzte den Schaden.
| Datum | Einsatzbeginn | Wasserreserve | Rückkehr |
|---|---|---|---|
| 07.08.2026 | 09:41 Uhr | 4.000 Liter (Tanklöschfahrzeug) | ca. 12:30 Uhr |