Große Investition am Produktionsstandort im Süden von Klagenfurt
Der internationale Konzern Philips investiert in diesem Jahr 25 Millionen Euro in seinen Produktionsstandort im Süden von Klagenfurt. Auf dem Werkgelände mit einer Fläche von rund 18.000 Quadratmetern sollen innerhalb der kommenden drei Jahre unter anderem die Produktionszahlen von Zahnbürstenköpfen auf 60 Millionen Stück pro Jahr verdoppelt werden.
Das Werk in Klagenfurt ist der einzige Produktionsstandort von Philips in Österreich. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen hier rund 410 Mitarbeitende, davon knapp 230 im Betrieb und etwa 180 in der Fertigung. Angaben des Unternehmens und der Stadt unterstreichen damit die Bedeutung des Standorts für den lokalen Arbeitsmarkt.
Konsequenzen für Beschäftigung und Standortqualität
Die geplante Erhöhung der Produktionskapazität könnte zusätzliche Anforderungen an Personal, Logistik und Zulieferketten stellen. Philips nennt Nachhaltigkeitsaspekte als Teil der Standortstrategie: CO2‑neutrale Produktion, verstärkte Nutzung erneuerbarer Energie und Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität sind Teil des Firmenprofils am Standort.
- Investitionsvolumen: 25 Mio. Euro
- Standortfläche: 18.000 m²
- Beschäftigte: rund 410
- Geplante Jahresproduktion: 60 Mio. Zahnbürstenköpfe
- Zeithorizont: drei Jahre
„Mit hochqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, modernster Technologie und international erfolgreichen Produkten ist Philips ein echter Vorzeigebetrieb. Genau solche Unternehmen stärken den Wirtschaftsstandort Klagenfurt und beweisen, dass Innovation und Spitzenleistung auch bei uns zuhause sind.“
Das Zitat stammt von Wirtschaftsreferent Stadtrat Julian Geier, der die Investition als Standortvorteil für Klagenfurt bewertet. Konkrete Angaben darüber, ob Neueinstellungen geplant sind oder wie viele zusätzliche Arbeitsplätze durch die Kapazitätserweiterung entstehen, wurden in der vorliegenden Meldung nicht gemacht.
Historischer Kontext und lokale Bedeutung
Philips ist seit Jahrzehnten in Österreich präsent: Vor rund hundert Jahren startete das Unternehmen mit einer Vertriebsgesellschaft in Wien, und die erste Philips‑Zahnbürste wurde vor etwa 34 Jahren in Klagenfurt entwickelt. Dass der Konzern seinen einzigen nationalen Produktionsstandort weiter ausbaut, stärkt die industrielle Basis der Stadt und kann positive Effekte für Zulieferer und Dienstleister in der Region haben.
| Faktor | Angabe |
|---|---|
| Investition | 25.000.000 € |
| Standortfläche | 18.000 m² |
| Beschäftigte | ~410 (davon ~230 Betrieb, ~180 Fertigung) |
| Zielproduktion | 60 Mio. Zahnbürstenköpfe/Jahr |
Für Klagenfurt bedeuten solche Investitionen nicht nur direkte wirtschaftliche Effekte, sondern auch Signalwirkung: Eine verstärkte industrielle Präsenz kann die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts erhöhen und mittelbar weitere Projekte nach sich ziehen. Ob und in welchem Ausmaß zusätzliche Arbeitsplätze entstehen oder Infrastrukturmaßnahmen nötig werden, bleibt Gegenstand weiterer Bekanntgaben von Philips und lokalen Behörden.
Weitere Details zur Umsetzung, etwa Zeitpläne für Ausbauphasen, konkrete Personalpläne oder geplante Änderungen in der Lieferkette, wurden bislang nicht veröffentlicht. Aussagen der Stadt und des Unternehmens heben jedoch die Verbindung von Nachhaltigkeitszielen und technischer Modernisierung als Leitlinien des Projekts hervor.