Stadtrundgang beleuchtet Barrieren und Handlungsmöglichkeiten
In Linz findet am 28. Juli 2026 ein offener Stadtrundgang unter dem Titel „Mobilität als Menschenrecht“ statt. Veranstalter ist Linz zu Fuß in Kooperation mit dem Verein füruns, der VHS Linz, Südwind OÖ und dem Klimabündnis OÖ. Die Aktion wird vom Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung im Schwerpunkt „Menschenrechte heute" unterstützt. Treffpunkt ist um 17:00 Uhr beim Eingang des füruns - Zentrum für Zivilgesellschaft am Martin‑Luther‑Platz.
Perspektive aus erster Hand
Bei dem GEHspräch berichtet Christoph Etzlstorfer aus seiner Sicht als Person im Rollstuhl über die praktischen Hindernisse und Möglichkeiten, die den Alltag in der Stadt prägen. Ziel der Veranstaltung ist es, die realen Barrieren im öffentlichen Raum sichtbar zu machen, konkrete Beispiele zu diskutieren und zu eruieren, welche Maßnahmen nötig sind, damit Mobilität für alle Linzerinnen und Linzer zur Selbstverständlichkeit wird.
Was Teilnehmende erwarten können
- Ein erprobender Rundgang durch ausgewählte städtische Bereiche in Linz, um Zugänglichkeit praktisch zu prüfen.
- Impulse und Erfahrungsberichte aus der Perspektive von Menschen mit Bewegungseinschränkungen.
- Gespräche über Inklusion, Selbstbestimmung und die rechtliche wie praktische Verankerung von Mobilität als Menschenrecht.
Organisation und Anmeldung
Die Veranstalter bitten um Anmeldung. Weitere Informationen und das Anmeldeformular sind auf der Website von Linz zu Fuß zu finden: www.linzzufuss.at/termine. Die Angabe einer Kontaktmöglichkeit und gegebenenfalls eine kurze Information zu besonderen Unterstützungsbedarfen hilft den Organisatorinnen und Organisatoren bei der Planung.
| Was | Wann | Treffpunkt |
|---|---|---|
| GEHspräch: Mobilität als Menschenrecht | 28. Juli 2026, 17:00 | füruns – Zentrum für Zivilgesellschaft, Martin‑Luther‑Platz |
Bedeutung für Linz
Die Veranstaltung geht über reine Sensibilisierung hinaus: Sie setzt auf unmittelbare Wahrnehmung von Schwellen, Absätzen, Bordsteinen, Gehwegbreiten und taktilen Elementen im Stadtraum. Solche praktischen Prüfungen liefern konkrete Hinweise für Planer, Bezirksvertretungen und die Verwaltung, welche Stellen vorrangig nachgebessert werden sollten. Für Betroffene ist dies eine Chance, eigene Erfahrungen an Entscheidungsträgerinnen und -träger weiterzugeben und Prioritäten aus Sicht der Nutzerinnen und Nutzer zu setzen.
Für Bürgerinnen und Bürger, die sich für barrierefreien Alltag, soziale Teilhabe oder Stadtgestaltung interessieren, bietet der Rundgang eine leicht zugängliche Möglichkeit, konkrete Probleme kennenzulernen und an Lösungen mitzuwirken.
Weitere Details zur Veranstaltung und zur Anmeldung gibt es online unter www.linzzufuss.at/termine.