In Linz am Rhein (Rheinland-Pfalz) hat die Polizei nach einer Meldung über eine gesichtete Schlange eine Warnung an die Bevölkerung ausgegeben. Nach Prüfung eines Fotobelegs durch Feuerwehr, Ordnungsamt und einen Sachkundigen gehen die Behörden davon aus, dass es sich um eine Korallenotter handelt, eine nicht heimische, aber giftige Schlangenart.
Was ist bekannt
Der Fund wurde von einem Bürger gemeldet; das Tier wurde seit der Sichtung nicht erneut angetroffen. Die Polizeibehörde in Koblenz informierte über die Gefährlichkeit der Schlange und bat um Vorsicht sowie um Hinweise zu möglichen Besitzern in der Region.
„Bei der Korallenotter handelt es sich laut Meldung des Polizeipräsidiums Koblenz um eine hochgiftige Schlange mit Neurotoxin, welches die Nervenübertragung stört und unbehandelt die Atemwege lähmt.“
Verhaltensempfehlungen für die Bevölkerung
- Nähern Sie sich nicht der Schlange und versuchen Sie sie nicht einzufangen.
- Halten Sie insbesondere Kinder und Haustiere von möglichen Sichtungsorten fern.
- Bei einer Beobachtung sofort den Notruf wählen (siehe Kontaktliste weiter unten).
- Hinweise zu einem möglichen Besitzer an die Polizeiinspektion Linz melden.
Die Behörden betonen, dass die Schlange nur bei Bedrängung beißen dürfte; zugleich wiesen sie darauf hin, dass ein Biss medizinisch sofort behandelt werden muss.
Konkrete Kontaktdaten und Fakten
| Eintrag | Information |
|---|---|
| Ort | Linz am Rhein (Landkreis Neuwied, Rheinland-Pfalz) |
| Art | Korallenotter (als hochgiftig eingeschätzt) |
| Polizeiinspektion | Polizeiinspektion Linz, Tel. 02644 943-0 |
| Notruf | 110 bzw. 112 |
Warum die Meldung relevant ist
Auch wenn Korallenottern in Europa nicht heimisch sind, können gehaltene Exemplare entweichen oder ausgesetzt werden. Solche Sichtungen lösen berechtigte Sicherheitsbedenken aus, weil das Gift der Art Nervenfunktionen angreift und unbehandelt lebensgefährlich sein kann. Für Anrainerinnen und Anrainer in und um Linz am Rhein bedeutet das: erhöhte Vorsicht in Parks, Grünanlagen und am Rand von Siedlungsbereichen sowie das Melden von Beobachtungen an die Polizei, damit Fachstellen das Gebiet überprüfen können.
Zeugen mit sachdienlichen Hinweisen, insbesondere zu möglichen Besitzern, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Linz unter 02644 943-0 zu melden. Bislang gibt es keine bestätigten weiteren Sichtungen.
Dieser Bericht stützt sich auf die Mitteilung des Polizeipräsidiums Koblenz und die Prüfung eines Fotos durch einen Experten, wie sie in der Polizeimeldung wiedergegeben wurden.