Mehr Teilhabe für mobilitätseingeschränkte Heimbewohner
Im BAPH Eferding steht seit Kurzem ein neues elektrisch unterstütztes Rollstuhlfahrrad zur Verfügung. Die Anschaffung soll Bewohnerinnen und Bewohnern mit eingeschränkter Bewegungsfreiheit einfache und sichere Teilhabe an gemeinsamen Ausflügen ermöglichen. Träger und Heimleitung sehen darin eine Möglichkeit, Alltagserlebnisse und Bewegungsangebote zu erweitern.
Die Initiative ging vom Bedarf aus, auch Menschen mit eingeschränkter Mobilität Ausflüge in die Region zu ermöglichen. In weiterer Folge wandten sich die Verantwortlichen des Heims an die Raiffeisenbank Region Eferding, die das Projekt finanziell unterstützte. Kurz darauf wurde das Spezialfahrrad an das Heim geliefert und nach ersten Testfahrten offiziell übergeben.
Konkreter Nutzen vor Ort
Für die Bewohnerinnen und Bewohner bedeutet das neue Gefährt vor allem:
- erweiterte Bewegungsmöglichkeiten auch außerhalb des Heims,
- gemeinsame Erlebnisse im Freien, die soziale Kontakte stärken,
- verbesserte Teilhabe an Veranstaltungen und Ausflügen innerhalb des Bezirks.
Die Anschaffung ist kein Luxus, sondern eine praktische Ergänzung zu bestehenden Betreuungs- und Bewegungsangeboten. Gerade für Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, eröffnet das Rad unkomplizierte Ausfahrten ohne aufwendigen Transfer in ein Fahrzeug.
Unterstützer und Ablauf
Die Kooperation zwischen Heimleitung und regionaler Bank zeigt, wie lokale Partner Projekte zur Lebensqualität im Alter fördern können. Nach Angaben der Einrichtung führten Heimleiter Andreas Loidl und Mitarbeitende erste Testfahrten durch, um Sicherheit und Handhabung zu prüfen, bevor das Rad offiziell in den Alltag integriert wurde.
"Was einer allein nicht schafft, das schaffen viele."
Dieses Zitat von Friedrich Wilhelm Raiffeisen wurde als Leitgedanke für die Anschaffung genannt und unterstreicht das gemeinsame Engagement von Trägern und Förderern.
Praktische Hinweise für Angehörige und Interessierte
Für Angehörige, die Ausflüge planen, empfiehlt das Heim vorab Absprache über Termine, Streckenlänge und medizinische Begleitung. Das Personal klärt, welche Bewohnerinnen und Bewohner derzeit für Ausfahrten geeignet sind und welche Vorkehrungen (z. B. Sitz- und Sicherheitsgurte, Begleitperson) nötig sind. Ziel ist, Ausflüge sicher und angenehm zu gestalten.
Langfristig kann das Modell Nachahmer in anderen Pflegeeinrichtungen finden: Finanzielle Unterstützung durch lokale Institutionen und einfache technische Lösungen können Mobilitätsbarrieren im Alter deutlich reduzieren.
| Akteur | Rolle |
|---|---|
| Bezirksalten- und Pflegeheim Eferding | Antragstellung, Nutzung, Organisation der Ausfahrten |
| Raiffeisenbank Region Eferding | finanzielle Unterstützung |
| Heimleitung (Andreas Loidl) | Testfahrten, Übergabe, Implementierung |
Das neue Angebot ist ein praktischer Schritt, um Alltagsmobilität und soziale Teilhabe im Bezirk zu stärken. Für viele Bewohnerinnen und Bewohner bedeuten kürzere, regelmäßige Ausfahrten spürbar mehr Abwechslung und Lebensqualität im Alltag.