Gemeinsame Zeit als Programm: Familien strömen nach Linz
Die Linzer "Nacht der Familie" lockte am Freitagabend zahlreiche Besucherinnen und Besucher in die Stadt: Mit einem einzigen Ticket konnten Familien 15 Museen und Institutionen besuchen, die bis Mitternacht Sonderprogramme anboten. Die Angebote reichten von historischen Einblicken über naturwissenschaftliches Forschen bis zu praktischen Mitmachstationen – und wurden offenbar nicht nur von Linzern genutzt: Besucherinnen und Besucher kamen auch aus Niederösterreich, Oberösterreich und Salzburg.
Programme vor Ort: Hinter die Kulissen und aktiv werden
Die teilnehmenden Häuser präsentierten unterschiedliche Schwerpunkte. Im Linzer Francisco Carolinum konnten Interessierte das Fotografieren mit historischen Kameras ausprobieren, im Ars Electronica Center standen Mikroskopie und digitale Anwendungen im Fokus, und im Blau-Weiß-Stadion gab es sportliche Aktivitäten wie Toreschießen. Ein besonderer Anziehungspunkt war der Riesenhai im Schlossmuseum, der als beliebter Selfie-Point beschrieben wurde. Auch die Redaktion der "Krone" öffnete ihre Türen und ermöglichte Einblicke in die Entstehung einer Tageszeitung; Besucher konnten etwa eigene Titelseiten gestalten.
- Anzahl beteiligter Einrichtungen: 15
- Öffnungszeit: bis Mitternacht
- Besucherregion: Oberösterreich, Niederösterreich, Salzburg
Politische Stimme zur Veranstaltung
„Die Familie ist und bleibt das tragende Fundament unserer Gesellschaft. Dort werden Werte, Verantwortung und Zusammenhalt gelebt. Die Nacht der Familien setzt ein wichtiges Zeichen für den Stellenwert der Familie und zeigt, wie wertvoll gemeinsame Zeit ist“,
so der Familienreferent und LH-Stv. Manfred Haimbuchner, der ebenfalls vor Ort war. Das Statement unterstreicht die politische Bedeutung solcher Formate, die Familien als zentrale soziale Einheit ins Zentrum rücken.
Konkreter Nutzen und lokale Wirkung
Für die Menschen in Linz bot die Veranstaltung unterschiedliche praktische Vorteile: Sie förderte generationenübergreifendes Erleben, ermöglichte kosteneffiziente Nutzung mehrerer Institutionen mit einem einzigen Ticket und schuf Sichtbarkeit für Museen und Einrichtungen außerhalb der regulären Öffnungszeiten. Für die Kulturorte selbst bedeutete der Abend erhöhte Besucherzahlen, Öffentlichkeitswirkung und die Chance, neue Zielgruppen anzusprechen – insbesondere Familien mit Kindern und Jugendlichen.
| Ort | Beispielangebot |
|---|---|
| Francisco Carolinum | Fotografieren mit historischen Kameras |
| Ars Electronica Center | Mikroskopieren, digitale Experimente |
| Blau-Weiß-Stadion | Toreschießen |
| Schlossmuseum | Riesenhai als Selfie-Point |
| Redaktion "Krone" | Blicke in journalistische Abläufe, Titelseitengestaltung |
Die „Nacht der Familie" demonstrierte, wie städtische Kultur- und Bildungseinrichtungen gemeinsam Programme anbieten können, die Familien zeitgleich Bildung, Unterhaltung und Nähe ermöglichen. Für Linz bedeutete die Veranstaltung sowohl kulturelle Belebung als auch eine Gelegenheit, die Attraktivität der Stadt für Besucherinnen und Besucher aus den Bundesländern zu stärken.