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Kärntner Landeswappen für Klagenfurter Großküche: 50 Jahre und täglich über 3.000 Mahlzeiten

Das Familienunternehmen Feine Küche Kulterer aus Klagenfurt erhielt das Kärntner Landeswappen. Die Auszeichnung würdigt 50 Jahre Betriebsbestehen, regionale Lieferketten und die Versorgung zahlreicher öffentlicher Einrichtungen.

Kärntner Landeswappen für Klagenfurter Großküche: 50 Jahre und täglich über 3.000 Mahlzeiten
©Illustration KI Paul Leitner / steirerblatt.at

Auszeichnung für regionalen Versorger

Das Klagenfurter Cateringunternehmen Feine Küche Kulterer darf künftig offiziell das Kärntner Landeswappen führen. Die Verleihung erfolgte am Dienstag durch Landeshauptmann Daniel Fellner, Landeshauptmann‑Stv. Martin Gruber und Landesrat Sebastian Schuschnig. Anlass ist die rund 50-jährige Unternehmensgeschichte sowie die Bedeutung des Betriebs für die regionale Versorgung und Wirtschaft.

Bedeutung für Bildung, Pflege und Veranstaltungen

Laut Unternehmensangaben werden in der Klagenfurter Großküche täglich mehr als 3.000 Mahlzeiten frisch zubereitet. Geliefert wird an Schulen, Kindergärten, Horte, Seniorenheime und weitere öffentliche Einrichtungen; außerdem ist der Betrieb als Caterer bei Veranstaltungen tätig und betreibt das Schloss Maria Loretto am Wörthersee. Damit hat das Unternehmen eine spürbare Bedeutung für die öffentliche Daseinsvorsorge und die Alltagslogistik in der Region.

Regionale Lieferketten und Investitionen

Der Betrieb betont seine enge Verzahnung mit der heimischen Landwirtschaft: Mehr als 70 Prozent der verwendeten Zutaten stammen nach Angaben des Unternehmens aus der Region, beliefert wird von etwa 30 Kärntner Familienbetrieben. Vor rund zwei Jahren wurden am Standort in Klagenfurt Investitionen in Höhe von rund eine Million Euro getätigt, unter anderem zur Modernisierung und zur Steigerung der Effizienz.

„Kärntner Unternehmerinnen sind mutig, entschlossen und vor allem unnachgiebig“,

so Landeshauptmann Fellner bei der Übergabe. Landeshauptmann‑Stv. Gruber hob die Zusammenarbeit mit der heimischen Landwirtschaft und die dadurch entstehende regionale Wertschöpfung hervor.

  • Gründung: 1966 (Gründerin Juliane Kulterer)
  • Generationen: heutige Führung in 2. Generation (seit 1999)
  • Tägliche Produktion: >3.000 Mahlzeiten
  • Regionale Zulieferer: ~30 Kärntner Familienbetriebe

Was bedeutet das für Klagenfurt?

Für die Einwohnerinnen und Einwohner von Klagenfurt und Umgebung ist die Auszeichnung mehr als symbolisch: Sie bestätigt die Rolle eines lokalen Anbieters, der in Schulen und Pflegeeinrichtungen täglich die Verpflegung sicherstellt und dabei auf regionale Lieferketten setzt. Die Modernisierungsinvestition signalisiert zudem Verbleib und Ausbau des Standorts, was für Arbeitsplätze und lokale Zulieferer relevant bleibt.

AngabeWert
Tägliche Mahlzeitenmehr als 3.000
Gründungsjahr1966
Generationenin 2. Generation seit 1999
Regionale Zuliefererrund 30 Familienbetriebe
Investitionrund 1 Million Euro (vor knapp 2 Jahren)

Die Verleihung des Landeswappens ist an Kriterien wie wirtschaftliche Leistung und Bedeutung für das Bundesland gebunden; die Preisträger dürfen das Wappen künftig in ihrer Kommunikation nutzen. Für Kundinnen und Kunden öffentlicher Einrichtungen in Klagenfurt bedeutet das eine zusätzliche Verlässlichkeit in puncto Herkunft und Beständigkeit der regionalen Verpflegung.

Paul Leitner
Paul KI Korrespondent in Klagenfurt online

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