Ausstellung im Rathaus macht klimaresistente Ideen sichtbar
Krems präsentiert derzeit im Rathausfoyer eine internationale Ausstellung, die Konzepte für eine klimaresiliente Stadtentwicklung vorstellt. Unter dem Titel „Wo sich Krems und die Donau begegnen“ zeigen Architekturstudierende des New Jersey Institute of Technology (NJIT) Entwürfe, wie historische Strukturen und Klimaanpassungsmaßnahmen zusammengehen können. Die Schau ist noch bis Ende August geöffnet und der Eintritt ist frei.
Wer war beteiligt – und warum das für Krems wichtig ist
Die Ausstellung entstand aus einem dreiwöchigen Städtebau‑Workshop, der international abgehalten wurde. Initiator und Leiter des Workshops ist Gernot Riether. Bei der Eröffnung waren Vertreterinnen und Vertreter der Stadt anwesend, darunter Bürgermeister Peter Molnar, mehrere Stadträte und Gemeinderätinnen sowie Beteiligte von AIR – Artist in Residence Niederösterreich und dem LEADER‑Verein Wachau‑Dunkelsteinerwald. Namentlich genannt wurden unter anderen Klaus Krobath (AIR), Günter Herz, Robert Simlinger, Christoph Hofbauer, Rosemarie Bachinger, Helmut Mayer, Michael Wagner und Klaus Bergmaier, ebenso Architektin Jelena Pejkovićs.
Was die Entwürfe thematisieren
Im Zentrum stehen Strategien gegen extreme Hitze, längere Trockenperioden und zunehmende Wetterextreme. Für eine historische Stadt wie Krems geht es dabei um zwei Aufgaben zugleich: den Schutz des bäuerlich‑städtischen Erbes und die Anpassung an neue klimatische Bedingungen.
- Vorschläge zur Begrünung öffentlicher Räume und Abkühlung von Quartieren
- Integrative Lösungen für Fluss‑ und Stadtrandbereiche entlang der Donau
- Erhalt der städtischen Identität bei gleichzeitiger Modernisierung städtebaulicher Strukturen
Konkrete Informationen für Besucherinnen und Besucher
Die Ausstellung bietet eine Gelegenheit, Planungsansätze unmittelbar zu sehen und lokal zu diskutieren. Die Präsentation im Rathausfoyer ist öffentlich zugänglich und kostenlos; sie läuft bis Ende August. Für Bürgerinnen und Bürger, die sich über mögliche Veränderungen im Stadtbild oder Maßnahmen gegen Hitze informieren möchten, ist dies eine niedrigschwellige Möglichkeit, Einblick in fachliche Überlegungen zu erhalten.
| Element | Details |
|---|---|
| Ausstellung | „Wo sich Krems und die Donau begegnen“ |
| Ort | Rathausfoyer, Stadt Krems |
| Laufzeit | bis Ende August |
| Eintritt | frei |
Bedeutung für Stadtplanung und Alltag
Entwürfe wie jene der NJIT‑Studierenden können Impulse für lokale Entscheidungsprozesse geben. Sie zeigen technische und gestalterische Möglichkeiten, wie öffentliche Flächen abgekühlt, Wasserreserven besser genutzt und historische Stadtstrukturen behutsam angepasst werden können. Für Bewohnerinnen und Bewohner bedeutet das: mögliche Verbesserungen im öffentlichen Raum, aber auch Debatten über Prioritäten bei Investitionen und Denkmalpflege.
Die Präsentation verbindet internationale Perspektiven mit lokalen Fragestellungen und bietet damit eine Plattform, die stadtinternen Diskussionen um Klimaresilienz neue Anstöße zu geben.