Internationale Ideen zur Donauuferentwicklung
Im Zentrum von Krems werden Ende Juli studentische Entwürfe sichtbar, die sich mit der Frage auseinandersetzen, wie die Stadt ihre Beziehung zur Donau neu gestalten kann. Unter der Leitung von Gernot Riether erarbeiteten Architekturstudierende des New Jersey Institute of Technology (NJIT) im Rahmen eines dreiwöchigen Workshops Konzepte für die Verbindung von Altstadt, Kunstmeile, Universitäten und Flussufer.
Ausstellung im Rathausfoyer
Die Präsentation der Ergebnisse trägt den Titel „Wo sich Krems und die Donau begegnen“ und wird am Freitag, 31. Juli 2026, 10 Uhr im Kremser Rathausfoyer eröffnet. Die Ausstellung ist bis Ende August zu sehen; der Besuch ist kostenlos.
„Bürgermeister Peter Molnar (SPÖ) lädt herzlich zur Ausstellungseröffnung des Projekts ‚Wo sich Krems und die Donau begegnen‘.“
Ziele der Entwürfe
Die Arbeiten thematisieren unter anderem:
- Nachhaltige Stadtentwicklung und Maßnahmen zur Klimawandelanpassung,
- die behutsame Weiterentwicklung historischer Stadträume,
- neue Verknüpfungen zwischen Bildungseinrichtungen, Kulturorten und dem Flussraum.
Kooperation und lokale Einbindung
Der Workshop fand in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Krems sowie regionalen Partnern statt, darunter AIR – ARTIST IN RESIDENCE Niederösterreich (AIR) der Kunstmeile Krems und die Universität für Weiterbildung Krems. Die beteiligten Einrichtungen haben die Studierenden in den lokalen Kontext eingebunden, damit die Vorschläge sowohl städtebaulich relevant als auch für die Bevölkerung nachvollziehbar sind.
| Termin | Ort | Öffnungszeiten |
|---|---|---|
| Eröffnung: 31. Juli 2026, 10:00 | Rathausfoyer, Obere Landstraße 4 | Mo–Do 8–16 Uhr, Fr 8–12 Uhr |
| Ausstellung | Rathausfoyer | Bis Ende August – Eintritt frei |
Was das für Krems bedeutet
Die präsentierten Konzepte bieten keine sofortigen Planungsentscheidungen, wohl aber konkrete Impulse für lokale Diskussionen über Flussraum, öffentliche Räume und Klimaresilienz. Für Politik, Verwaltung und Bürgerschaft dienen die Entwürfe als Gesprächsgrundlage: Sie zeigen mögliche Entwicklungsrichtungen auf und erleichtern die Auseinandersetzung mit Fragen zu Erreichbarkeit, Denkmalschutz und nachhaltiger Nutzung öffentlich zugänglicher Räume.
Wer die Arbeiten sehen will, kann die Ausstellung während der Rathausöffnungszeiten besuchen; der Eintritt ist frei. Die Präsentation bietet eine Gelegenheit, mögliche Veränderungen der städtischen Beziehung zum Donauufer anhand visueller und städtebaulicher Vorschläge zu diskutieren.